Hier könnt Ihr,von mir unkommentiert, sagen was Ihr wollt.
Allerdings bedenkt: ohne Begründung Beleidigen wird als Spam gewertet!
Dann man viel Spass!
Euer Max
PS: Freigegeben, da der Ring zu voll ist! 28.10.10009
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4 Kommentare
Hallo Max
Es ist schon erstaunlich, das Du eine gespaltene Persönlichkeit hast, in der Sendung bist Du richtig umgänglich und im off hast Du manchmal ein Ton an Dir, daß ich nur sagen kann, überlege, denke, und dann rede………..
Manchmal ist es besser zu schweigen
In diesem Sinne
Tach,
wie geht es Dir heute?
Carmen
Neues Thema:
GUT und BÖSE (ursprünglich schlecht)
Für mich sind das beides moralische, ethische Begriffe, die – je nach dem Standpunkt des Betrachters – flexibel sind. Es ist also eine Bewertung einer Handlung, einer Ansicht, eines gesprochenen Wortes nach sittlichen, sozialen und allgemein gültigen Maßstäben.
GUT – Oh Mann, es gibt kaum ein Wort, das so viele Allgemeinplätze belegt: ein gutes Essen, ein gutes Buch, guter Film, guter Sex, gutes Wetter, gute Musik, gute Freunde, gute Beziehung, guter Job, gut verdientes Geld, sich gut fühlen, eine gute Verdauung haben, gut schlafen, gut aussehen, gut drauf sein, gute Zeit haben, gutes Leben leben und wir wünschen jedem “Gute Fahrt”!
Es handelt sich hier offenbar um ein höchst individuelles Empfinden bei der Bewertung einer bestimmten Situation. GUT – ist also kein allgemein gültiger Begriff! Weil die gleiche Situation von anderen Menschen völlig unterschiedlich bewertet wird. Was für den einen gut und klasse ist, ist für den anderen Mist und inakzeptabel.
Es scheint mir, daß “gut” nur die Abwesenheit von etwas beschreibt, was uns stört, nervt, was wir als negativ und schlecht wahrnehmen. Daraus folgt, daß es “gut” ohne “schlecht” nicht gibt.
Ich kann also nur dann etwas als GUT bewerten, wenn ich die Erfahrung gemacht habe, was SCHLECHT bedeutet. Schlecht treibt mich an, aus der Situation will ich raus, GUT bedeutet Geborgenheit, Sicherheit, Schlaflied von Mama, bei “gut” passiert mir nichts schlimmes. Zumindest nicht heute und schon gar nicht jetzt. Ich kann durchatmen.
Nachdem ich also “gut” nur für mich selbst, mit meinen eigenen Erfahrungen, Bewertungen, Grundsätzen und Regeln immer noch nur höchst schwammig definieren kann, versuch ich´s doch mal mit BÖSE:
Meine Recherchen haben folgendes Ergebnis:
BÖSE ist das “NICHT – MEHR – GUTE ”
Na, das hilft jetzt aber gewaltig!
Am Anfang gab es nur gut und schlecht. Auch wiederum von jedem für sich selbst definiert und bewertet. Aber es bildeten sich allgemeine Regeln. Weil, ob es jemand gut geht, ist ein breites Feld, aber geht es jemand schlecht, in gesellschaftlicher, gesundheitlicher oder finanzieller Hinsicht, gibt es ohne Gehässigkeit eigentlich keine zwei Meinungen. Und es gab immer schon “schlechte” Menschen. Mit ihnen umzugehen wurde und ist für manche Nationen ein sportives Element (Steinigungen gibt es heute noch), für andere Nationen ein “durchlaufender Posten”.
Tja, und da traten die Religionen auf das Parkett des moralischen Gewissens. Mit der Erbsünde im Rucksack der Weisheit wurde aus SCHLECHT plötzlich BÖSE. Vorher war gut ebend gut und schlecht irgendetwas, das nicht gut war. Aber böse ist ein aktives Wort. Böse setzt einen zielgerichteten Willen voraus, der eine aktive Handlung nach sich zieht, die Schaden verursacht.
Wir alle haben eine Art Gehirnwäsche verpaßt gekriegt, daß das Böse in uns wohnt und es unserem freien Willen unterliegt, ob wir gut oder böse wären.
Aber selbst da scheiden sich schon wieder die Geister:
Ist es schon böse, wenn jemand etwas tun W I L L , was von anderen als unmoralisch empfunden wird, es aber nicht tut? Bin ich böse, weil ich die Vorstellung, meinem Ex, meinem Vermieter, meinem Chef mal in einer dunklen Gasse den Hals umzudrehen, köstlich empfinde?
Was hab ich noch gefunden:
“Der böse Wille als Wille zum Bösen wirft die Frage nach dem Ursprung des Bösen auf”! Halleluja! Jetzt ist ja alles klar.
Ich hab mir da meine eigene, nur für mich gültige Meinung gebildet:
Wenn wir als Menschen alle Ebenbilder Gottes sind, muß sie sich furchtbar gelangweilt haben, als sie uns erschaffen hat. Und dann schlummert auch in ihr das Gute und das Böse/Schlechte! Und es ist die Lebensaufgabe der Menschheit zwischen beidem zu unterscheiden. Wir haben nämlich auch den freien Willen moralisch, ethisch, deontologisch GUT zu sein.
Gruß Jutta
Jutta, ich denke auch Du solltest mal wieder etwas von Dir lesen lassen. Es sind MAX’s Regeln, und wir haben diese halt zu akzeptieren. Ich vermisse übrigens immer noch das Dixi Klo im Wald. Du wolltest doch etwas dazu schreiben.
Carmen