Spaß und Spiel kost´nicht viel

Veröffentlicht: 3. Juni 2011 in Allgemeines, Fight Club, Max-Patrouille
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Bei Alsterradio 106!8 braucht man nur anrufen und wenn man sich  onair lächerlich macht gibt es heute Morgen dazu noch Familientickets für Hagenbecks Dschungelnacht.  Und obwohl der Sender mit einem Trailer darauf verweisen muss, dass Gewinnspiele dieser Art erst ab 12 Jahren sind, spielten Maren und AC mit einem 11 jährigen Jungen.
So schnell wurde ich selten wach, ich dachte ich hätte das falsche Radio an. So dämlich können Moderatoren doch gar nicht sein, dachte ich bisher. Jetzt brauche ich die Adresse der Landesmedienanstalt. Hier mache ich gerne den Wachtmeister.
Zwar überlege ich auch, ob ich nicht übertreibe, aber da ich in dem Alter anfing meine Süchte auszuleben, anfangs nur mit Thomapyrin täglich, habe ich keinen Bock denen das durchgehen zu lassen. Erst dachte ich ein Anruf würde ausreichen. Wie ich es liebe, wenn eine Praktikantin den Ernst nicht kapiert und die Tatsache als unwichtig weg argumentiert. Mit sowas rede ich gar nicht.

DON´T PANIC

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Kommentare
  1. carmen sagt:

    wenn du Landesmedienanstalt Hamburg googelst hast du die Adresse.
    Evtl haben die Eltern ja ihr ok gegeben, aber selbst dann dürfen sie es nicht, und wenn er 8 std vor 12 ist. Es ist verboten. Wie bescheuert muß man sein?

  2. Max sagt:

    Ich habe viel drüber nachgedacht. Die Emil ist nämlich noch nicht weg. Man kann es zwar so sehen, dass der Preis sehr kinderfreundlich ist und das Spiel nur verloren werden konnte wenn Maren/AC es wollten. Aber manx kann auch sagen, dass genau damit Kin der geködert werden. Wäre die Mutter oder der Vater mit auf Sendung gegangen wäre das kein Problem gewesen.
    Ich kenne mich mit Bälgern nicht gut aus, aber ich wage zu behaupten, dass es durchaus elfjährige gibt, die niucht darauf achten, ob die Rufnummer kostenfrei ist oder Taler kostet. Wahrscheinlich gilt deshalb das Jugendschutzgesetz.
    Zu dem Sender: ich verstehe auch nicht, warum sie nicht sagen, dass war blöd, sorry, kommt nicht mehr vor. Dann wäre ich mit merinem Anliegen voll ausgebremst. ABer die Tusse verharmlost das am Telefon. Das mag ich einfach nicht.Wenn die Schergen mich mit Marihuana erwischen muss ich auch die Konsequenzen tragen. Finde ich auch blöd, anber es soll Idioten geben die das an Kinder verhökern.

  3. carmen sagt:

    Wie wäre es denn damit. Du schickst die Beschwerdemail einfach an den Sender.
    UND auch an „die 3 von der Tankstelle“

  4. puzzle sagt:

    Ich stimme dir absolut zu, denn ich habe einen Sohn in dem Alter, und wenn er nicht ein Fünkchen mehr Verstand hätte, wäre schon unglaublich viel Energie und Geld auf solche Pseudochancen verbraten worden. Ein Großteil der Kids ist aber mit dem Medienkonsum immer allein oder hat womöglich wenig kritische Eltern, die auch an solchen Käse glauben, und springen auf diese Angebote impulsiv und ungebremst an, sei es per Internet oder konventionelle Sendemedien. Wenn die von dir beschriebene Situation aber auch noch so offen auf Sendung geht, müßte man sich wirklich an verschiedene Stellen wenden, die sich mit Kinder- und Jugendschutz im weiteren Sinne befassen, Verbraucherschutz einschließlich, und dann salzstreuerartig verteilen. Fände ich gut.

  5. Max sagt:

    Ich kann Carmen und Dich zusammen beantworten:
    noch während der Sendung habe ich beim Sender angerufen und eine E-Mail geschickt. Am Telefon wurde verharmlost. Ich hab e deutlich gemacht, dass es mir durchaus Ernst ist. In der E-Mail habe ich die Medienanstalt erwähnt. Sie hatten also zwei Möglichkeiten zu reagieren. Ich habe sogar eine Nacht darüber geschlafen. Aber ich war auch heute Morgen der Meinung, dass das nicht geht. ich bezweifel nämlich ganz stark, dass das ein ausrutscher war. Die „Drei“ übertreten oft Grenzen. Und mal ehrlich: entweder machen sie Radio auch für Jugendliche oder für Erwachsene; in dem Fall können sie ja gerne auf diesem Niveau moderieren, aber sie sollten sich entscheiden. Daher habe ich die E- Mail abgeschickt. Ohne Pladoyer oder eigene Meinung, habe ich sachlich das Ganze geschildert. jetzt sollen die sehen was sie machen.
    Und um die ganze Sache auch echt maxig zu gestalten schicke ich eine Kopie der E-Mail an den Sender.
    Upps, ich habe gerade ebn festgestellt, dass ich gar nicht so pedantisch war wie es mir erschien. Die Altersgrenze liegt bei 14 Jahren, nicht bei zwölf.

    • puzzle sagt:

      Na, denn – erst recht! Sie hätten es nicht durchstellen und nicht auf Sendung bringen dürfen, denn auch unabhängig von altersbegrenzen Gewinnspielen finde ich es (ohne es allerdings gehört zu haben) unmöglich im Radio Kinder – gebührenpflichtig? – dem Sendepublikum zur Belustigung vorzuführen. Vorausgesetzt, die Eltern wußten nichts davon, und so scheint es ja? Auch das könnte Jugendschutz- Sache sein.

  6. Max sagt:

    Nein, der Anruf bei diesem Spiel war kostenfrei. Ob das ausschlaggebebd ist, weiss ich nicht. Das soll die Medienanstalt prüfen. Wäre aber schräg.
    Auch wenn die Mutter zusammen mit der Tochter angerufen hat, wäre es so nicht in Ordnung gewesen. Auch stimme ich Dir zu: es sollte verboten sein, wenn es das nicht ist. Denn der Eindruck, der erweckt wurde war, dass Kinder da anrufen können um zu spielen und willkommen sind.
    Übrigens: etwas später (ich denke ich habe richtig gehört, bin mir aber nicht 100%ig sicher) ein Mann dran. Dieser liess seine Kinder Affen nachmachen. Dagegen kann man ja nix sagen. Ein echter PEdant würde jetzt fragen wie sie telefonisch den Erziehungsberechtigten identifizieren können. Aber das geht nach meinem Geschmack zu weit Sonst düften ja keine Freunde auf Dein Kind aufpassen.

  7. Max sagt:

    „Nach Prüfung des Sachverhalts, den Sie übrigens zutreffend beschrieben haben, lässt sich kein Verstoß gegen rundfunkrechtliche Bestimmungen feststellen. Dazu in aller Kürze:

    · Es handelt sich um ein unentgeltliches Gewinnspiel (Kartenverlosung für „Dschungelnächte im Tierpark Hagenbeck“, kostenfreie Rufnummer 0800-11 12 300).

    · Für unentgeltliche Gewinnspiele finden die Jugendschutzbestimmungen der Gewinnspielsatzung (u.a. Teilnahmeausschluss von unter 14-jährigen) keine Anwendung (§ 3 Abs. 4 GWS)“,
    antwortete mir die Landesmedienanstalt.
    OK, also war der Aufwand umsonst. Aber ich erlaube mir einen letzten Kommentar: da der Sender unter derselben Rufnummer auch alkoholische Getränkje und Lottoscheine u.ä. als Gewine zur Verfügung stellt oder stellen lässt, halte ich diese Regelung für äußerst fragwürdig.

  8. Max sagt:

    Wer anfängt frech zu sein muss das durchziehen. Deshalb musste ich auch die Antwort der Landesmedienanstalt an 106!8 weiterleiten. Da fühle ich mich verpflichtet, auch wenn ich verloren habe. Natürlich habe ich mir einen Kommentar nicht versagt:

    „Sehr geehrtes Damen und Herren,
    leider ist die Gesetzgebung auf Ihrer Seite. Allerdings könnten Sie mal überlegen, ob es wirklich OK ist auf ein und derselben Telefonnummer einerseits mit Kindern zu spielen, andererseits aber Bier u.Ä. zu verlosen und zu verschenken. Allerdings erwarte ich eher, dass Sie auf diesem „Stefan Raab Niveau“ weitermachen.
    Mit den üblichen Grüßen
    MaxMatthias Nachname
    ——– Original-Nachricht ——–
    Betreff: Gewinnspiel ALSTER RADIO – Teilnahme eines Elfjährigen
    …ff.“

    • puzzle sagt:

      Warum auch nicht? Man muß doch nicht das letzte Wort denen überlassen, die deren Hausjuristen es zur Aufgabe haben, für Nichteinklagbarkeit zu sorgen, aber nicht, für moralisch einwandfreies Verhalten garantieren. Muß ein Sche…job sein für jemanden mit Gewissen. Und wenn deine Einwände auch nur einer einzigen Person dort – oder hier auch – die Zweifelhaftigkeiten unserer Unterhaltungsindustrie vor Augen führt, ist es das wert. Mir kommt der Umgang, auch der Eltern, immer ien bißchen vor wie die unvergeßliche Szene, bei der ich zugesehen habe, wie eine rauchende Mutter mit brennende Zigarette in der Hand ihrem Kleinkind etwas am Kleidchen zurechtzupfen wollte und es dabei am Arm verbrannte: ooooch, Küßchen drauf, wollte Mami nicht, nichtmehrweinensüsse, sich wieder setzen und gewissenlos weiterpaffen … – anstatt die Kippe für alle Zeiten wegzulegen. So funktioniert Sucht nun mal, vor allem gesellschaftlich „erlaubte“.

  9. Max sagt:

    Das Beispiel erinnert mich an den Freak in Hamburg der einen Nachbarn angegriffen hat, weil dieseer es gewagt hatte in der Nähe seiner Hanfzucht zu rauchen… .
    I n beiden Fällen ist tiefer Egoismus die Mitursache. Genau das will aber keinen ein sehen. Ich lebe meine Süchte ja auch aus, aber ich kann nicht jeden damit belasten, das als Massstab anlegen. Denn das ich mir diese Schwäche zugestehe, bedeutet nicht, dass sie irgendwie erstrebenswert ist..
    zum Sache: zumindest hat der Sender erst einmal geschluckt. Sie waren selbst unsicher. Und vielleicht denken sie ja doch noch einmal nach. Aber wenn es um Taler geht, ist es meist AUS mit der Moral und Ethikgewäsch.

  10. puzzle sagt:

    Jeder hat irgendwelche Süchte bzw. vergleichbare Verhaltensweisen, die dem gleichkommen, es gibt genug, die Palette ist gigantisch. Aber sag mal einem Jogger, er sei endorphinsüchtig. ^^

  11. Max sagt:

    Siehe da, der Sender hat doch eine Meinung. Was geanu will mir Steffen Schambach, Onair – Promotion/Morningshow, mit diesem Satz:
    „Jetzt mal unter uns, privat: Was sind Sie für ein Typ. Sie verwenden so viel Energie darauf, einem 11 Jährigen einen Tierparkbesuch zu vermasseln. Korinthenkacker, Spielverderber.“, mitteilen? Das ist mir zu wenig subtil, zu direkt und enthält sogar eine Beleidigung. Wie bllig!
    Ach so, meine Antwort lautete:
    “ Auch eine Sicht der Dinge, aber eine Fehlinterpretation. Die Dschungelnacht war an dem folgenden Wochende, der Gewinn wäre dem Jungen gar nicht abzusprechen gewesen und war auch nicht mein Anliegen. Aber es ist schon interessant, dass Sie, Hr. Schambach, genau wie Maren Bockholdt, erst reagieren, wenn ich Ihnen „Stefan Raab- Niveau“ unterstelle.
    Da Sie mich seit längerem kennen und Ihnen bewußt ist, dass ich einen Blog führe und mich dort zu solchen Themen, ich nenne es mal, äußere, ist Ihr Hinweis „Jetzt mal unter uns, privat:…“, wohl als Scherz gemeint. Immerhin kommt die Mail vom 106acht Server.
    Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Kotzen und verbleibe
    mit den üblichen Grüssen
    MaxMatthias“.

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