Der Ring I

Alles erlaubt, was die AGB´s hergeben. Ihr legt Euch aber mit mir an!

Max

Kommentare
  1. Jutta sagt:

    Hallo Max!
    Ein paar Anmerkungen zum Thema Philosophie

    Schließen wir die Augen aus Angst oder Faulheit?
    Wie sich aus der lähmenden Gewohnheit befreien?
    Die Antwort liefert die Philosophie, das heißt: sich eingestehen, was man weiß, aber nicht wahrhaben will und sehen, was vor einem liegt, was man aber generell nicht sehen will.

    Philosophie im Alltag bedeutet, Verdrängungsmechanismen auszuschalten, Klischees abzustreifen und jeden Augenblick mit voller Intensität zu erleben.
    Nicht das Denken verleiht dem Leben Sinn, sondern umgekehrt: Das Leben liefert die Denkanstöße. Da eigentlich alles schon früher von Philosophen überdacht, beschrieben und analysiert wurde, erhebt „Philosophie“ heute weniger einen Lehranspruch als den, den Interessierten dazu zu bewegen, sich anhand großer philosophischer Texte mit der erforderlichen Offenheit den Fragen zu stellen, die ihn unbewußt schon lange umtreiben.
    Raphael Enthoven

    Entspann die Kauleiste, hör auf zu grinsen
    Gruß Jutta

  2. Max sagt:

    Ich grinse nicht. Musste ihn allerdings zweimal lesen, um ihn zu begreifen und festzustellen,dass er mir gefällt!
    Max

  3. Jutta sagt:

    Noch was sinniges:
    Das Fortbestehen der Menschheit beweist ihre Geilheit

    Über die Liebe:
    Unsere Vorstellung und Erwartung deckt einen Mantel der Illusion über die Person, der unsere Liebe gilt.
    Die Liebe ist der Wunsch aus sich heraus neu geboren zu werden (durch und mit einem Anderen)
    Stendhal (Die Kartause von Parma)

    • Max sagt:

      Liebe: nur ein schmutziger Trick der Natur, um das Fortbestehen der Menschheit zu garantieren.

      William Somerset Maugham

  4. Jutta sagt:

    Freut mich, daß meine geistigen Ergüsse dir gefallen. Ich kenn´ da einige, die hätten schon Schwierigkeiten, die Buchstaben zu zählen
    Jutta

  5. Max sagt:

    Cool! Habe ein neues Wort gelernt: Kartause. hatte ich noch NIE gehört.

  6. Jutta sagt:

    Neues Thema:
    Einsamkeit und Alleinsein
    Jeder genießt es, mal alleine zu sein, sich zurückzuziehen, für sich zu sein. Allein sein ist also freier Raum.
    Einsamkeit ist isoliertes Gefängnis, keine Zugehörigkeit.
    Der Mensch ist ein soziales, gemeinschaftliches Wesen, das einen Mangel empfindet, wenn es sich einsam fühlt. Dieser Mensch fühlt sich sowas von allein, daß er sich verloren fühlt.
    Wenn aber doch jeder Mensch für sich gesehen, ein einzigartiges Unikat darstellt, sind wir dann nicht alle allein und besonders? Wenn wir also alle so einzigartig sind, wieso behandeln wir uns nicht gegenseitig wie „rohe Eier“ und gehen wertvoll mit uns um. Mit uns selbst und mit den anderen. Die, die unsere Nächsten (kommt von Nähe) sind, wie kann man auf die zugehen, wenn mann sich selbst nicht liebt sondern sich für ein Abfallprodukt von was weiß ich hält.

    Man kann in einer Partnerschaft oder in einem Familienverbund einsam sein. Und man kann für sich alleine so leben, daß man keinen Mangel empfindet und deshalb nicht einsam ist.

    Brauchen wir also, um uns nicht alleine oder einsam zu fühlen, die Gemeinschaft anderer Menschen? Oder ist das freie Willensentscheidung?
    Leben wir nach unserem freien Lebensgfühl und nehmen uns auch selbst so an oder lassen wir uns von dem „man sollte, müßte, hätte“ leiten.

    Das muß jeder für sich selbst beantworten. Hauptsache man hinterfragt sich selbst und klärt das für sich.
    Gruß Jutta

  7. Max sagt:

    Wow!
    Wieviele Buchstaben sind das?
    Im Ernst: Wow. Aber beantworten werde ich das hier Moment nicht!

  8. Max sagt:

    Ehrlich Jutta,
    Deine Beiträge ersetzen mir den Kaffee am Morgen!

  9. Jutta sagt:

    Tja, da hab ich wieder was rausgehauen!

  10. Jutta sagt:

    Mein Dank für diese Zeichen Deines Respekts geht an die brüllende Kuh und den kotzenden Hund. Sonst hätte ich geschlafen.
    Jutta

  11. Max sagt:

    Oh,Du hattest also eine spaßige Nacht?
    Mein Beileid!

  12. carmen sagt:

    Guten Morgen,
    der Ring gefällt mir richtig gut. Habe in dieser Nacht immer mal wieder gelesen, und kann der Jutta nur zustimmen. Aber es ist immer noch so, daß viele Menschen hinter einer Fassade leben. Die meisten alleinlebenden und einsamen haben es sich so nicht ausgesucht, denn wir treiben sie in die Einsamkeit. Wir, die nichts besseres zu tun haben, als sich über Menschen lustig zu machen, um von uns selbst abzulenken. Es soll doch keiner merken, daß auch wir allein und- oder einsam sind. Auch wenn man keine Liebe empfang sollte man sich die größte Mühe geben den Menschen zu lieben. Menschenliebe sollten wir alle beherzigen.

    Ich wünsche Euch noch einen schönen Tag.
    carmen

  13. Jutta sagt:

    Hallo Carmen,
    es freut mich sehr, daß Dir mein Beitrag gefällt. Dachte schon, das liest keiner (zuviele Buchstaben und so).
    Wenn wir die Welt ein kleines bißchen besser machen wollen, müssen wir bei uns selbst anfangen. Nur auf uns selbst haben wir Einfluß und können was verändern. Die „Eigenliebe“ ist dafür Voraussetzung. Wir müssen uns annehmen, so wie wir sind. Ob groß oder klein, dick oder dünn, glatte Haut oder pickelig, volles Haar oder dünnes Gestrüpp. Wenn ich mich selbst für einen wertvollen Menschen halte und mich selbst liebe wie ich bin, nur dann kann ich auch Liebe weitergeben. Wenn keine Liebe in mir ist, was will ich dann anderen geben?
    Nochmals Danke.
    Gruß Jutta

  14. Jutta sagt:

    Es läßt mir keine Ruhe. Von Max weiß ich, daß diese Seite sehr oft gelesen wurde.

    Also noch ein paar abschließende Worte:
    Wer alleine lebt und damit glücklich und zufrieden ist, daß er sich mit Freunden austauschen kann, mit anderen was unternimmt, ab und an mal ne heiße Nacht hat, und dem ansonsten nichts fehlt: weiter so!

    Wer sich aber kreuzgrottenunglücklich fühlt vor Einsamkeit, wer nicht mehr in der Lage ist, die kleinen Dinge des Lebens zu genießen, weil er unbedingt auf der Stelle den ganz großen Kuchen haben will: Ändere Deine E i n s t e l l u n g und Du wirst Dich verändern.

    Es war noch nie eine gute Basis für eine funktionierende Beziehung mit der Einstellung ranzugehen: Ich will nicht mehr a l l e i n sein, ich nehm jetzt j e d e n / j e d e.

    Und noch was an meine Geschlechtsgenossinnen:

    Rennt doch um Himmelswillen nicht mit einem Schild auf der Stirn durchs Leben auf dem steht: „Ich suche, dringend, händeringend…“

    Hört auf, Euch so aufzumotzen: fahrbare Untersätze werden aufgemotzt/getunt. Ihr seid doch Persönlichkeiten (oder auf dem Weg dahin).

    Und wenn Ihr einen entdeckt habt, der sich für Euch interessiert: Biedert Euch nicht an. Wie soll denn der Kerl jemals Respekt vor Euch haben, wenn Ihr zur jeder Tages- und Nachtzeit für ihn abrufbar zur Verfügung steht? Und Euch schon in der Kennenlernphase wie Scheiße behandelt?

    Ihr müßt entscheiden, wen Ihr mit Eurer Liebe beschenkt. Sobald Ihr mit „einem Sack voll Liebe“ hinter jemand herrennt, läuft der nur weg. Das macht ihm Angst. Und außerdem, Männer sind Jäger, was freiwillig vor die F l i n t e läuft ist uninteressant!

    Und wenn Ihr dann aus diesem großen Single-Teich einen rausgefischt habt, von dem Ihr meint: Der soll es sein,
    dann laßt ihm doch die L u f t zum A t m e n und klammert nicht.

    Der will doch nicht der Mann an Eurer Seite sein, um Euch die Langeweile zu vertreiben, weil Ihr mit Euch selbst nichts anzufangen wisst. Dann habt Ihr in der Zeit Eures Alleinseins nämlich nichts dazugelernt.

    Es ist auch nicht die Aufgabe eines Partners, Euch glücklich zu machen. Degradiert ihn doch nicht auf den Rang eines B e d ü r f n i s s t i l l e r s.
    Das Gefühl des Glücks, mit diesem Menschen zusammen sein zu dürfen, ist ein tiefes inneres Gefühl, daß aus Euch selbst kommen sollte.

    Die Zeit des Alleinseins ist wichtig (vor allem, wenn man mehrere verkorkste 3-Wochen Beziehungen hinter sich hat), nutzt diese Zeit um für Euch zu klären, w i e bin ich eigentlich, w a s will ich, w o h i n will ich in meinem Leben. Und wenn das für Euch geklärt ist, dann könnt Ihr jeden Kandidaten testen, ob der in Eure Lebensplanung paßt. Aber verscherbelt Euch doch nicht selbst als 3. Wahl oder Restposten. Ansonsten solltet Ihr dringend an Eurem Selbstwertgefühl arbeiten.

    Und wenn Ihr dann „das große Glück“ gefunden habt, dann geht doch nicht bitte fremd und mit dem nächsten in die Kiste, nur weil Ihr austesten wollt, ob sich nicht noch was besseres findet.

    Mit einem anderen Menschen glücklich zu sein, ist Arbeit.
    Und eine der schwierigsten Aufgaben, die es im Leben zu verstehen und zu bewältigen gilt.

    Ich hoffe. ich konnte ein paar Denkanstöße geben. Doch jetzt pack ich die „Oberlehrerin“ wieder ein. Freue mich, wenn Ihr Spaß beim Lesen habt.

    Gruß Jutta

  15. Max sagt:

    „Abschließend“ bezieht sich doch hoffentlich nur auf Dein Thema! Moin!

  16. carmen sagt:

    Jutta, die Frau hat im Gegensatz zum Mann die Evolutionstheorie noch nicht für sich verarbeitet. Und das ist auch der Grund warum wir beim Frisör oder beim Schuhe einkaufen mehr bezahlen müssen. Aber ich drohe jedesmal mit Artikel 3.

    • Max sagt:

      Was sagt uns Artikel 3?
      Erstmal hello und schöne Schicht…!
      Bei dem Klima fällt mir nur noch eines ein:
      „No Rain, No Rain, No Rain!“
      Woodstock
      42

      • carmen sagt:

        hast Du vollkommen Recht. Ich merke langsam, daß ich heute zuwenig Schlaft hatte. Woodstock paßt gut, aber ich lege jetzt eine richtig gute SLF CD in den Rekorder und dann bin ich hoffentlich wieder wach.

  17. Max sagt:

    Bin heute faul! Was steht in Artikel 3?

  18. carmen sagt:

    3 immer noch Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich
    und 1 Abs 2 paßt Menschenrechte.

  19. Max sagt:

    OK. Danke! Schade, dass das so oft missachtet wird.

  20. carmen sagt:

    so, Ihr schlaft den Schlaf der Gerechten, und ich?

  21. carmen sagt:

    wünsche Euch einen schönen guten Morgen!
    Viel Spass bei: mach Du doch mal das Wetter Schwencker

  22. Jutta sagt:

    Einen hab ich noch:
    (zum Thema Einsamkeit und Alleinsein)
    meinen Erste-Hilfe-Kasten für alle hoffnungslos Einsamen.

    Wie schon gesagt, ändert Eure Einstellung. Zieht Euch selbst raus aus diesem morastigen Jammertal. Das ist nicht das Ende der Welt und dieser Zustand dauert auch nicht bis zum Jüngsten Tag an.
    Betrachtet das doch eher wie eine schwere Grippe oder einen Beinbruch; keiner will so was haben aber es braucht nunmal seine Zeit und wenn alles verheilt ist, denkt niemand mehr darüber nach. Schleicht nicht mit hängendem Kopf und schweren Füßen durch die Gegend. Wir strahlen nämlich das nach außen aus, was wir denken und fühlen.

    Laßt Euch nicht gehen! Wenn Ihr denkt „eigentlich ist die Hose fleckig und meine Haare fettig, aber was solls, will doch nur kurz zum Supermarkt“, habt ihr schon verloren. Es wäre nicht zum 1. Mal, daß 2 Hände nach dem selben Paket Tiefkühlerbsen greifen und es funkt. Also haltet Euch und Eure Bude „in Schuss“. Das gibt Euch ein gutes Gefühl, wenn auch am Anfang nur ein kleines.

    Überlegt Euch Rituale.
    Ich meine wiederholte Tätigkeiten zu festen Zeiten. Das ist nötig um überhaupt aus diesem Loch heraus wieder ein Gefühl für Rhythmus zu entwickeln. Ganz egal, ob Ihr sagt „dienstags und donnerstags gönne ich mir ein Frühstücksei“ oder „Mittwochabend gehört meiner Schönheitspflege mit Gurkenmaske“ oder „Donnerstag ist Kinotag“, „Freitag mach ich Sport“, „Sonntagmittag gehe ich im Park spazieren, da begegne ich vielen Menschen“.
    Am Anfang muß man natürlich erstmal den inneren Schweinehund „Günther“ ( so hab ich meinen genannt) überwinden. Aber wie schon Winston Churchill sagte:
    Erst muß man gute Eigenschaften pflegen, dann werden sie zur Gewohnheit und schließlich ein Standbein des eigenen Charakters. Also los.

    Sucht Euch ein Hobby!!!
    Im Internet oder auf Lines chatten gehört nicht dazu. Raus unter wirkliche Menschen ist die Devise. Belegt einen Kochkurs, lernt italienisch oder Suaheli, meldet Euch für ein 8-Abende dauerndes Seminar über Single Malt Whisky an, belegt einen Malkurs, engagiert Euch ehrenamtlich z.B. beim Roten Kreuz. Egal was, machts was!!!!

    Und ich will kein Gejammer hören „Das macht doch alleine keinen Spaß“. Wie oft fällt ein Baby hin bis es sicher laufen kann? Und es versucht es doch immer wieder. Ihr seid doch keine Weicheier?

    Überwindet Eure Angst vor all dem Neuen, geht offen auf neuen Menschen zu und Ihr werdet Spaß haben (vorausgesetzt Ihr habt das vorerwähnte Stirnschild zu Hause gelassen und fragt nicht gleich nach der Handynummer).

    Und noch eins für alle Verlassenen (leider meistens Frauen):
    Stürzt Euch bitte nicht gleich in die nächste „Krise“. Kein Mensch möchte der „danach“ sein. Weil er von Anfang an keine richtige Chance hat, solange Ihr die „alte Geschichte“ nicht verarbeitet habt. Das hat niemand verdient, daß er nur für Eurer verletztes Selbstwertgefühl verheizt wird. Der hat auch Gefühle!!

    Versucht möglichst objektiv herauszufinden, woran die Beziehung letztendlich gescheitert ist. Mangelnde Kommunikation, unterschiedliche Lebensauffassung, Untreue pp. Und seit auch ehrlich zu Euch selbst. Welche Fehler habt Ihr gemacht? Keine Grenzen gesetzt, aus Angst, daß ER Euch verläßt viel zu lange JA zu allem gesagt?
    Diese Ehrlichkeit ist aber Grundvoraussetzung für eine neue Beziehung „ohne Altlasten“ und um nicht immer wieder die gleichen Fehler zu machen

    So, das war es jetzt wirklich zum Thema Einsamkeit und Alleinsein, diesmal von „Schwester“ Jutta.

    Morgen ist Sonntag, vielleicht schreibe ich da ja mal was über Gott. Obwohl, war Gott einsam und hat deshalb das Universum erschaffen? War er dann immer noch einsam und hat deshalb die Menschen erschaffen? Sitzt er da in seinem Heimkino und schaut zu, was „seine Kinder“ so an Schwachsinn treiben? Oh Mann, ein weites Feld!!

    Schönes Wochenende! Gruß Jutta

  23. Max sagt:

    Das ist aber schwere Kost heute!
    Na, passt zum Tag!

  24. carmen sagt:

    Jutta, zu Deinem Sonntagsthema fällt mir spontan Udo Lindenberg ein: Grande Finale!
    Aber ich harre der Dinge und warte ab.

  25. Max sagt:

    Ich dachte Gott ist „Sie“?
    Gib Lettern und der Kuh Grüße !

  26. carmen sagt:

    Warum gibt es Menschen die eine Arbeit haben und nicht arbeiten wollen? Die grundsätzlich gegen alles und jeden motzen, aber die dicke Kohle mit nach Hause nehmen wollen?!
    Und warum gibt es Menschen die arbeiten wollen und keine bekommen?

  27. Max sagt:

    Mir wurde auf der Schnackline, sowohl im On wie im Off, schon mehrmals erklärt,dass, wer wirklich Arbeit sucht auch welche findet!
    Ich könnte bremse mich jetzt besser, denn ich werde gleich ausfallend!

  28. carmen sagt:

    Ich verstehe das alles nicht mehr. Ich geh hier seit Montag
    ab wie das HB Männchen. Das schlimme ist diesen Leuten kannst du nichts. Sie wollen mit wenig oder kaum Aufwand viel verdienen. Will ich auch, aber es geht nicht immer.

  29. Max sagt:

    Ich frag jetzt mal nicht weiter. Etwas zu öffentlich hier. Ausser Du brauchst es. Ansonsten müßtest Du meine E-Mail haben.

  30. carmen sagt:

    Ich mußte es einfach nur mal loswerden. Aber der Spruch: wer will findet auch ist definitiv falsch!

  31. Max sagt:

    Was dann folgt hört sich so ähnlich an wie „Arbeit macht frei!“
    Es graust mich schon wieder! Bremse Max!

  32. carmen sagt:

    Mir geht es gerade genauso. Ich halt lieber den Mund. Verbrenn mir sowieso oft genug das Maul, ohne daß ich etwas heißes getrunken habe.

  33. Max sagt:

    Ach deshalb nehme ich am liebsten Caipirinhas zu mir! 🙂

  34. carmen sagt:

    Und ich liebe ein gepflegtes kühles blondes
    ach was freue ich mich auf den Feierabend
    hast es geschafft, das die Laune wieder besser wird 🙂

  35. Max sagt:

    Siehst Du! Geht doch! Das ist alles ein Geben und Nehmen! 🙂 🙂 🙂

  36. carmen sagt:

    🙂

  37. carmen sagt:

    Die Bremer sind die Fischköppe
    NICHT die Hamburger
    Mann, mann, mann, WÄH

  38. Max sagt:

    Hannoveraner sind noch übler.

  39. carmen sagt:

    Doch nicht als die Bremer? Die kann man doch gar nicht toppen.

  40. Max sagt:

    Doch! An Humorlosikkeit!

  41. carmen sagt:

    Aber trotzdem nennt man die Einwohner des kleinen Fischerdorfes
    110 km von Hamburg entfernt Fischköppe. Das ist nun mal so.

  42. Max sagt:

    Sorry Carmen, aber auf der Spielwiese darf ich nicht antworten. Es geht so. Hatte um sieben den Wecker gestellt. Das mache ich nicht nochmal. Die lustigen Sachen habe ich trotzdem verpennt. 🙂

  43. carmen sagt:

    Wußte ich nicht. Mir scheint Dir geht es seit Tagen nicht besonders gut. Was ist los mit Dir? Es liegt doch nicht daran, daß Du Dir den Wecker gestellt hast. Aber ich hab auch nichts mitbekommen heute. Bin auch erst um 8:30 hoch.

  44. Max sagt:

    Erst? 🙂 Hast Du gut erkannnt. Kann ich aber hier nicht drüber reden.Ist dann doch zu privat.

  45. carmen sagt:

    Wenn Du Dich auskotzen willst…Du hast doch meine Adresse

  46. Max sagt:

    Wusste nicht, ob sie stimmt. Mal sehen!

  47. carmen sagt:

    Hast Du irgendwie eine Adresse, die bei mir nicht ankommt?

  48. Max sagt:

    E- Mail ist aber nicht so mein Ding. Bin den ganzen Tag bei skype online…!

  49. carmen sagt:

    War ein Angebot Max, für mich wäre E-Mail besser da ich ja auch auf der Arbeit bin.

  50. Jutta sagt:

    Neues Thema:
    GUT und BÖSE (ursprünglich schlecht)

    Für mich sind das beides moralische, ethische Begriffe, die – je nach dem Standpunkt des Betrachters – flexibel sind. Es ist also eine Bewertung einer Handlung, einer Ansicht, eines gesprochenen Wortes nach sittlichen, sozialen und allgemein gültigen Maßstäben.

    GUT – Oh Mann, es gibt kaum ein Wort, das so viele Allgemeinplätze belegt: ein gutes Essen, ein gutes Buch, guter Film, guter Sex, gutes Wetter, gute Musik, gute Freunde, gute Beziehung, guter Job, gut verdientes Geld, sich gut fühlen, eine gute Verdauung haben, gut schlafen, gut aussehen, gut drauf sein, gute Zeit haben, gutes Leben leben und wir wünschen jedem „Gute Fahrt“!

    Es handelt sich hier offenbar um ein höchst individuelles Empfinden bei der Bewertung einer bestimmten Situation. GUT – ist also kein allgemein gültiger Begriff! Weil die gleiche Situation von anderen Menschen völlig unterschiedlich bewertet wird. Was für den einen gut und klasse ist, ist für den anderen Mist und inakzeptabel.

    Es scheint mir, daß „gut“ nur die Abwesenheit von etwas beschreibt, was uns stört, nervt, was wir als negativ und schlecht wahrnehmen. Daraus folgt, daß es „gut“ ohne „schlecht“ nicht gibt.

    Ich kann also nur dann etwas als GUT bewerten, wenn ich die Erfahrung gemacht habe, was SCHLECHT bedeutet. Schlecht treibt mich an, aus der Situation will ich raus, GUT bedeutet Geborgenheit, Sicherheit, Schlaflied von Mama, bei „gut“ passiert mir nichts schlimmes. Zumindest nicht heute und schon gar nicht jetzt. Ich kann durchatmen.

    Nachdem ich also „gut“ nur für mich selbst, mit meinen eigenen Erfahrungen, Bewertungen, Grundsätzen und Regeln immer noch nur höchst schwammig definieren kann, versuch ich´s doch mal mit BÖSE:

    Meine Recherchen haben folgendes Ergebnis:

    BÖSE ist das „NICHT – MEHR – GUTE “

    Na, das hilft jetzt aber gewaltig!

    Am Anfang gab es nur gut und schlecht. Auch wiederum von jedem für sich selbst definiert und bewertet. Aber es bildeten sich allgemeine Regeln. Weil, ob es jemand gut geht, ist ein breites Feld, aber geht es jemand schlecht, in gesellschaftlicher, gesundheitlicher oder finanzieller Hinsicht, gibt es ohne Gehässigkeit eigentlich keine zwei Meinungen. Und es gab immer schon „schlechte“ Menschen. Mit ihnen umzugehen wurde und ist für manche Nationen ein sportives Element (Steinigungen gibt es heute noch), für andere Nationen ein „durchlaufender Posten“.

    Tja, und da traten die Religionen auf das Parkett des moralischen Gewissens. Mit der Erbsünde im Rucksack der Weisheit wurde aus SCHLECHT plötzlich BÖSE. Vorher war gut ebend gut und schlecht irgendetwas, das nicht gut war. Aber böse ist ein aktives Wort. Böse setzt einen zielgerichteten Willen voraus, der eine aktive Handlung nach sich zieht, die Schaden verursacht.

    Wir alle haben eine Art Gehirnwäsche verpaßt gekriegt, daß das Böse in uns wohnt und es unserem freien Willen unterliegt, ob wir gut oder böse wären.
    Aber selbst da scheiden sich schon wieder die Geister:
    Ist es schon böse, wenn jemand etwas tun W I L L , was von anderen als unmoralisch empfunden wird, es aber nicht tut? Bin ich böse, weil ich die Vorstellung, meinem Ex, meinem Vermieter, meinem Chef mal in einer dunklen Gasse den Hals umzudrehen, köstlich empfinde?

    Was hab ich noch gefunden:
    „Der böse Wille als Wille zum Bösen wirft die Frage nach dem Ursprung des Bösen auf“! Halleluja! Jetzt ist ja alles klar.

    Ich hab mir da meine eigene, nur für mich gültige Meinung gebildet:
    Wenn wir als Menschen alle Ebenbilder Gottes sind, muß sie sich furchtbar gelangweilt haben, als sie uns erschaffen hat. Und dann schlummert auch in ihr das Gute und das Böse/Schlechte! Und es ist die Lebensaufgabe der Menschheit zwischen beidem zu unterscheiden. Wir haben nämlich auch den freien Willen moralisch, ethisch, deontologisch GUT zu sein.

    Gruß Jutta

  51. Max sagt:

    Kein Ding! Ich hab´Zeit! Wird auch mal Zeit, dass ich mich E-Mail programmen auseinander setze. Bin ohnehin zu faul! 😉

  52. Max sagt:

    Vielleicht gibt die Sage der Pandora Antwort!
    Eine andere These besagt, dass das Eine unmöglich ohne seinem Gegenteil existieren kann. Der Gegensatz die Basis der Existenz, des Seins und des Universums ist.

  53. carmen sagt:

    Jutta, wir müssen Max wieder aufrichten!

  54. Marvin Bishop sagt:

    He Max, ist dir noch zu helfen? 😀 😉

  55. carmen sagt:

    Jutta, Du schreibst mir aus / von der Seele.

  56. Jutta sagt:

    Tja, wofür so ein Hundespaziergang im Wald und die Umarmung einer Eiche nicht so alles gut ist!

  57. carmen sagt:

    Da hast Du wohl Recht 🙂

  58. carmen sagt:

    Da fällt mir ein: wo steht die Eiche?

    Nee viel wichtiger was macht das Dixi Klo?

  59. Jutta sagt:

    Eichen findet man in Norddeutschland überall. Umarme mal eine, da kommst du mit den Armen nicht rum, stelle dir ihr langes Leben vor, ihre Kraft. Sie gibt dir gerne was ab!
    Das Dixi-Klo ist weg. Das ist aber eine andere Geschichte. Schreib dazu auch noch was. Aber nicht hier.

  60. Jutta sagt:

    Ich meine, „Der Ring“ ist – für mich jedenfalls – kein Ort zum Schwafeln und Sülzen.
    Erzähl das mal als Kommentar zur irgendwas.

    • Max sagt:

      Also auf meinem Blog darf überall geschwafelt und gesülzt werden. Klar, es mag ungewohnlich sein, dass ein Blog so genutzt wird, aber mich überrascht es nicht, weil es mein Dritter ist und sie immer interaktiv waren. Stehe ich drauf! Die “ Spielwiese“ wurde geschaffen, damit ich mich raushalte.

      Der Ring

      * 25. Juni 2009 – 16:37

      Alles erlaubt, was die AGB´s hergeben. Ihr legt Euch aber mit mir an!

      Max

  61. Max sagt:

    Ich kann ´schlecht` agieren, ohne böse zu sein. Wie Du richtig sagst, sind es von Menschen geschaffene Werte, die differieren. Der Urwaldbewohner, der seine Feind brät und isst ist ein verachtenswerter Kannibale? Oder ehrt er damit seine Feinde? Ist dies womöglich ein Begräbnisritual?
    Moral und Ethik, auch diese Werte unterliegen den Mechanismen einer Kultur, einer Gesellschaft.Und dem Individuum!
    Mein Gewissen tickt anders als Eures, aufgrund meiner anderen Lebenserfahrung, pipapo…!
    Betretet gedanklich einen Raum voller Uhren! Hunderte, grosse Standuhren, Kuchucksuhren, Wecker! Es tickt, Du hörst eine einzige Kakaphonie aus TICKTACK, TICKTACK, taktlos und laut. Das ist die Menschheit!

  62. Jutta sagt:

    In Anbetracht deiner Sanduhr sage ich nur: Na denn!
    Beschwer dich aber nicht mehr über Schnarchnasen. Es ist meine Zeit, meine Energie und mein Gedankengut.

  63. Jutta sagt:

    Und zum ersten Mal entspricht dieses bescheuerte Bild vor meinem Namen auch meiner Laune!

  64. Max sagt:

    Vorsicht! Auf diesem Blog werden Kommentare kommentiert!
    Und das andere war ein massiver Vertrauensbruch!!!

  65. carmen sagt:

    Ich bin übrigens auch der gleichen Meinung wie Jutta über den Ring. Nur mal so bemerkt.

    Ok, wenn ich in einem Raum gehe wo es nur tickt höre ich logischerweise auch mein ticken. Aber, muß ich mich in diesen Raum begeben? NEIN. Muß ich mich runterziehen lassen? NEIN
    Muss ich mich selbst kaputtmachen. NEIN.

    Trotz einer anderen Lebenserfahrung dies sind 3 klare NEIN
    Gehe raus und such Dir eine Eiche. 🙂
    Konnten Jutta und ich Dir eigentlich irgendwie helfen?
    Das Leben stinkt manchmal.

  66. Jutta sagt:

    Was denn?
    Daß ich zu deinen aufgezählten Uhren noch die vergessene Sanduhr angeführt habe?
    Das mit den Schnarchnasen kannst du bei gestern nachlesen!
    Und dieses bescheuerte Bild sieht jeder, der auf Kommentare geht!
    Was also war ein „massiver Vetrauensbruch“?

  67. Max sagt:

    Wollt Ihr schon wieder zickiger sein als ich? Carmen und ich haben vorhin wenig sinnvolles geschrieben. Das war SMS- Niveau. Es war Gelaber und Gesülze. Und wenn Ihr Ruhe vor mit wollt, geht auf die SPIELWIESE. Nur weil Euch der Name nicht gefällt, ist es dort nicht schlechter als hier.

  68. Jutta sagt:

    WOW BLUBBER WÄH TUUT

  69. Marvin Bishop sagt:

    Welcher Gottkaiser hat Jutta vertrieben?

  70. Max sagt:

    Ich glaube, das war dieser Typ, der immer meinen Namen benutzt!

  71. Marvin Bishop sagt:

    Da gerät man schon leicht in Verruf!

  72. Marvin Bishop sagt:

    WÄH!

  73. Jutta sagt:

    Neues Thema:

    UTOPIE – VISION – REALITÄT

    Utopie (griech.: ohne Ort)
    Lt. Lexikon: Auf die Zukunft gerichtete politische oder soziale Vorstellungen, die Wunschbilder einer idealen Ordnung oder fortschrittlich menschlichen Gemeinschaft beschreiben.
    U-topia = Ort, den es nicht gibt
    Eu-topia = Ort, alles Guten

    Was sagt uns das?
    Erstens, dass wir uns von der Vorstellung verabschieden können, wir lebten in einer „heilen Welt“. Was ja die meisten von uns schon getan haben.

    Wer hat nicht schon gedacht, verdammt, gegen den Hunger in der Welt, gegen Kriege, soziale Ungerechtigkeit, Ausbeutung, elendiges Dahinvegetieren, ungerechtfertigte Gefangenschaft, selbstherrliche Diktatoren, Erdbeben und Überschwemmungen in den ärmsten Wohngegenden der Welt, die Zukunftslosigkeit in vielen afrikanischen Ländern, schmelzen der Polkappen, Umweltverschmutzung, Atommüll, stinkreicher Vatikan contra Brot für die Welt, Aufrüstung bis zum Erbrechen, Sturköpfigkeit und Religionsfanatismus, verbotene Meinungsfreiheit und nicht vorhandene Menschenrechte, Kinderarbeit, Obdachlose, die Arroganz der Industriestaaten gegenüber der „Dritten Welt“, die Arroganz der Politik und Wirtschaft gegenüber den Menschen (dem Volk), den Egoismus in der Gesellschaft (jeder ist sich selbst der Nächste), die Umweltzerstörung und wie der Mensch die Erde platt macht (irgendwann wird es Kriege um Trinkwasser geben), Krankheiten, mit denen wir uns rumschlagen, die allein aus der Umweltverschmutzung herrühren, genmanipulierte Nahrungsmittel (hoffentlich gibts nicht irgendwann wirklich Silent green), der Zerfall von Sitte und Moral, der Zerfall und der Untergang der Familie, die Ausrottung von Gorillas, Orang-Utahs, Walen, Delphinen und 1000 Jahre alten Mammutbäumen und Pflanzen, die Rodung des Urwaldes,
    verdammt, IRGENDJEMAND MUSS DOCH DAGEGEN WAS TUN?

    Protestiert jemand? Bilden sich weltweit Gemeinschaften, die diesem Treiben ein Ende bereiten wollen? Ist irgendwo eine „neue Ordnung“ in Sicht, die aus dem gewohnten Klein/Klein mal übern Tellerrand schaut?

    Menschen mit Visionen sind also dringlich gefragt. Was unterscheidet nun solche Visionisten von Utopisten?
    Ganz einfach: Visionisten haben noch Hoffnung!

    Die Utopie setzt die Erfassung der Wirklichkeit voraus. Die Utopie verknüpft die Realität, wie es ist, mit dem Traum, wie es sein könnte.
    Die Utopie hat irgendo im Kern die Idee, dass man die Natur des Menschen verbessern könnte. Frei nach dem Motto, dass müssen doch alle einsehen, dass es ihnen dann besser geht. Haut nicht hin.

    Ich kann da nur Tommaso Campanella (*1568 +1639) mit seinem sozialutopischen Buch “ Der Sonnenstaat“ als Lektüre empfehlen! Man kann einen funktionierenden Staat, also auch die Gemeinschaft, am Reißbrett mit den besten Absichten entwerfen, es scheitert am Faktor Mensch. Der Versuch, das Paradies zu erschaffen, kann die Hölle hervorbringen! Oft entspricht das, was einen antreibt, nicht dem, was geschieht!

    Für den Utopisten ist daher der Mensch an sich instinktiv schlecht, verantwortungslos, einer, dem geholfen werden muss. Man kann den Menschen nicht sich selbst überlassen, das gibt nur Mord, Totschlag und Zerstörung.

    Die Utopie, also der Traum, die Vorstellung, wie es sein könnte, will existieren, aber sie kann nicht existieren. Sie hat keine Daseinsgrundlage, zumindest nicht bei den Menschen. Ameisen und Termiten kriegen das hin.
    Also wäre ich persönlich im Zweifelsfall lieber ein Visionär mit der Hoffnung, dass es vielleicht mal so sein könnte, als ein Utopist mit der Gewissheit, dass es nie sein wird!

    Das Gute an der Utopie ist aber auch nicht so ohne, denn sie stellt schonungslos die Realität in Frage. Das bedeutet: ohne Utopisten gäbe es keine Visionäre. Und Realität haben wir doch alle genug!

    Gruß Jutta

  74. Max sagt:

    Mir hat die Realität meine Visionen verhagelt. Was wir heute erleben sind die Auswirkungen der Ignoranz. Menschen gingen und sind auf die Straße gegangen. Aber ein Bullen- Wasserwerfer hat einfach stärkere Argumente. Auch die RAF hat uns nicht weitergebracht. Im Effekt war sie sogar kontraproduktiv.
    Wenn deine Visionen zerstört werden, was macht manx dann? Resignieren? Utopist werden?

  75. Max sagt:

    Was war gerade in den News? Die Arktis schmilzt so schnell ab, dass sie wohl 2030 im Sommer eisfrei sein wird. Die Frage nach den Folgen wird damit beantwortet, dass die Energiekonzerne endlich Zugang zu Öl- und Gaslagerstätten haben. Das nenne ich übelst zynisch! Und das ist die Realität! So denkt der Mensch. Liebe Termiten und Ameisen und Ratten und überhaupt, keine Panik, Ihr seid den Homo Sapiens Sapiens bald los. Das ist Futur, keine Utopie!

  76. Jutta sagt:

    Ich hab Dein WOW vermisst, wenn ich hier wieder so was raushaue!
    Aber ich würde Dir raten, wenn Du keine Hoffnung auf Veränderung/Besserung hast, werde Utopist. Denn dann hast Du keine Erwartungen und nichts kann Dich noch überraschen oder enttäuschen 🙂

  77. Max sagt:

    Ehrlich gesagt ist es mir Latte, ob ich Visionen habe (obwohl…Veto! Aber das ist nicht jugendfrei) oder Utopien erliege. Würden nicht so viele Arschlöcher und Egoisten rumrennen würden, würde unser Planet auch nicht ausreichen. Du willst eine Definition? Desillusionist!

  78. Jutta sagt:

    Ist das eine neue Sekte?
    Jemand, der desillusioniert ist, ist doch ein Realist mit einem schmerzlichen Geburtsprozeß!

  79. Max sagt:

    Schmerzlicher Geburtsprozess? Frag meine Mutter! Aber die weiß nicht mal wann ich geboren wurde. Und das liegt nicht am Schlaganfall! Ich denke man muss nicht gleich Zyniker, Terrorist oder gläubig werden, wenn man die Welt so betrachtet wie sie ist! Man darf auch ganz ehrlich frustriert und desillusioniert sein!

  80. Jutta sagt:

    Manx, bist Du heute wieder drauf! Bist Du ganz in schwarz mit Kajalstift und hörst Marilyn Manson?
    Deine Mutter hat Dich als Mensch vielleicht in die Welt geworfen. Aber Dein Intellekt, Deine Visionen, Deine Realität, Deine Desillusion, alles, was Dich ausmacht, kommt doch von Dir! 🙂

  81. Max sagt:

    Und? Macht diese Erkenntnis die Welt besser?

  82. Jutta sagt:

    Du weinst doch nicht etwa?

  83. carmen sagt:

    Jutta, ich denke es wird Zeit für Marlene

  84. Jutta sagt:

    Meinst Du: Marlene, eine von uns beiden muss jetzt gehn?
    Oder die mit der Laterne?

  85. carmen sagt:

    Nee die, die immer Zeit hat oder so

  86. Jutta sagt:

    Ich bin maxig und steh aufm Schlauch 🙂

  87. carmen sagt:

    Aufbauhilfe

  88. Jutta sagt:

    Da haben wir doch schon unsere Soldaten in Ataliban! Ist das nun Realität – Vision – oder Utopie?

  89. Max sagt:

    Na dann bleiben wir doch mal beim Thema! Nach Deiner Definition oder Deinem Denken, was war Leonardo da Vinci, was war Jules Verne, Utopist oder Visionär? Wo zieht man die Grenze? Aus einer Utopie kann sich eine Vision, eine Erfindung, somit Realität entwickeln.

  90. Max sagt:

    Quatsch Leonardo, man bin ich fertig! Ich meinte naTürlicht Galileo! Den hier:
    Galileo Galilei (* 15. Februar 1564 in Pisa; † 8. Januar 1642 in Arcetri bei Florenz) war ein italienischer Mathematiker, Physiker und Astronom, der bahnbrechende Entdeckungen auf mehreren Gebieten der Naturwissenschaften machte.

  91. carmen sagt:

    Leornado war auch nicht so falsch. Die Grenzen mußt Du nach eigenem Ermessen ziehen. Was ist für Dich das Richtige. Da kann dir keiner helfen.

  92. Jutta sagt:

    Na, alle großen Denker sind beides! Sie erkennen einen Mangel und denken und handeln.
    Und jeder setzt für sich allein seine Utopie dann um. Einer malt oder erfindet, einer schreibt, einer komponiert oder bildhauert. Hat sich – wie bei Jules Verne – eine völlig unsinnige, utopische Idee, dann doch irgendwann realisiert, weil die technischen Möglichkeiten sich entwickelt haben, ist er Visionär! Aber hat er selbst geglaubt, dass es jemals möglich wäre. Was meinst Du? Wie hätte er sich gesehen? Als Utopist oder als Visionär?

  93. Jutta sagt:

    Das ist ja was ich meine! Einer hat die Utopie, die Vorstellung, wie was gehen könnte. Wie bei Jules Verne. Und dann gibt es tausende Fans seiner Bücher rund um den Erdball, die über das nötige technische know-how verfügen und sich sagen, das muss doch irgendwie machbar sein! Aufgrund der ursprünglichen Utopie schaffen Visionäre dann Realtität.

  94. Max sagt:

    Hab ich doch gesagt! Mit weniger Worten! 🙂 🙂 🙂

  95. Jutta sagt:

    🙂 🙂 🙂

  96. Jutta sagt:

    Bei mir hat es aber auch W1 und W2 verstanden 🙂 😀

  97. carmen sagt:

    Ach, dem Herrn geht es wieder gut
    🙂 🙂 🙂

  98. Max sagt:

    Nö, aber bevor mir Entzug droht gehe ich lieber einkaufen! Aussserdem teile ich mich Menschen mit, die auch was kapieren! Und die beiden W´s sind da nicht bei! Mit Werner konnte man reden…!

  99. Max sagt:

    Und wenn Ihr darauf wartet, dass ich den W ein Weibsvolk anhänge. Vergesst es! Heute seid Ihr eh unten durch!

  100. Jutta sagt:

    Maxt nix! Du hast gerade für den Rest der Woche verschissen!

  101. carmen sagt:

    Und Dein Glück, daß heute Donnerstag ist…
    Na ja, für Dich wahrscheinliche Freitag und damit das Ende der Woche 😀

  102. carmen sagt:

    Und noch eins: Jedesmal wenn in Hagenbeck ein Elefant stirbt, krieg ich das Fell.

  103. Max sagt:

    @ Jutta: das prallt doch ab!
    @ Carmen: Ich lebe ein Dauerwochenende!

  104. Max sagt:

    Und ich dachte immer, wenn eine Ratte stirbt erbt Weibsvolk den Charakter!

  105. carmen sagt:

    Was hast Du gesagt? Dringt nicht durch mein Fell durch!

  106. Max sagt:

    Das dauert! Erzählt Ihr mir gleich wieder, dass die Internetverbindung wackelt? Tzzz! Ihr wolltet fighten, also kriegt Ihr einen Fight!

  107. Max sagt:

    Elefanten? Das passt! Die Viecher haben doch wie Weibsvolk Angst vor Mäusen! Und die Relation oder besser Diskrepanz von Gehirngröße zu Körpermasse lässt tiefe Visionen zu!

  108. Jutta sagt:

    Ja, es dauert ! Und zwar lange! Im Gegensatz zu Dir laden unsere Computer immer alles noch mal komplett, wenn wir auf „aktualisieren“ klicken oder drücken.
    Gibt es eine Möglichkeit den „Ring“ vielleicht nach Themen und den dazugehörigen Kommentaren zu untergliedern? Dafür waren meine Beiträge einfach zu lang, daß alles auf einer Seite Platz findet!
    Ich kann ja aufs Klo gehen und noch kochen bis mein Kommentar endlich erscheint oder ich den von Dir oder Carmen lesen kann.

  109. Max sagt:

    Oh Gott! Ja, ich kann Unterseiten einrichten, allerdings habe ich noch keine Ahnung wie das geht! Und das wird Euer Ladeproblem nicht lösen. Wechselt doch einfach auf einen Beitrag ohne Kommentare!

  110. Max sagt:

    Dieses System ist auch nicht darür gedacht, dass wir es als SMS- Server missbrauchen! Da gibt es halt Probleme!

  111. Jutta sagt:

    Danke für diesen guten Ratschlag! Da guck ich mir doch jetzt die ganze Zeit deinen „Tip des Tages“ an! Da hat noch keiner was geschrieben! Arsch 🙂

  112. Max sagt:

    Es ist wieder mal leider nur die Realität! Ich denke der Vorschlag zu Twittern oder sowas wird nicht gut ankommen. Und selbst habe ich da auch keinen Bock drauf! 😉

  113. Jutta sagt:

    Twittern? Ist das Schweinkram? 😀

  114. carmen sagt:

    Twittern kommt von Tweety -also einem Kanarienvogel

    ich finde die assoziation gut. Ob’s stimmt? Keine Ahnung

  115. carmen sagt:

    Eigentlich wollte ich noch schreiben. Wo können Vögel Schweinkram sein. Habe es aber gelassen. Denn dann wäre Max bei Schweinkram

  116. Jutta sagt:

    Tja, vögeln kann schon Schweinkram sein 🙂
    Ich klink mich mal kurz aus! Bis später 😀

  117. Jutta sagt:

    Neues Thema:

    Z E I T

    Ich kann nicht schlafen, schaue ständig auf die Uhr. Ich habe das Gefühl mir läuft „die Zeit weg“ und frage mich, wieso dieses tickende Ding so einen Einfluss auf mich ausüben kann. Ich bin doch sonst so selbstbestimmt!
    Wir können die Zeit messen und wissen doch so wenig davon. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft – das kennt jeder. Aber wie definiert sich das? Ist Vergangenheit meine Kindheit oder schon der Moment, als ich eben mit dem Schreiben begann? Ist Gegenwart meine jetzige Lebensphase, der Tag heute oder nur der Punkt jetzt? Die Zukunft, überschneidet sie sich mit der Gegenwart, weil ich jetzt schon die Weichen dafür stelle?
    Da stellt sich mir die nächste Frage: beziehe ich mich mit der Definition der Zeit auf mich selbst (weil endlich) oder auf die gesamte Menschheit? Auf mich selbst bezogen ist mir die Zeit daher sehr wichtig und ist geprägt von meinen Erinnerungen, Erfahrungen, meinem Bewußtsein heute, meinen Träumen und Hoffnungen für morgen. Also rein subjektiv. Auf einem imaginären Zeitstrahl der Menschheit bin ich noch nicht mal ein Fliegenschiss!
    Warum wurde diese Zeitmessung überhaupt erfunden? Ging doch auch ohne. Tag und Nacht waren doch da. Die Jahres z e i t e n auch. Aufstehen, wenns hell ist, schlafen, wenn dunkel. Und wenn es mal irgendwas wichtiges gab, wie Kriege oder so, hieß es meist: im Morgengrauen. Also haben wir pro Tag schon mal 4 Zeiten: Dämmerung – Tag – Dämmerung – Nacht. Und wir hatten den Zenit, die Zeit des höchstens Sonnenstandes und der kürzesten Schatten. Reicht doch! Nicht ganz! Mit der Erfindung der Sonnenuhr wurde das alles noch mal unterteilt. Googelt das alles gefälligst selber bei Wikipedia nach, es ist 4:53, da hab ich keinen Bock mehr das alles zu erklären.

    Der Mensch wollte sich also von der Natur unabhängig machen, was ja auch ging mit Kerzen, Talglichtern, Petroleumlampen pp. Wenn die Menschen von damals wüssten, wie wir heute verschwenderisch mit Licht umgehen, dass Städte in der Nacht aus dem Weltall zu erkennen sind, wie die wohl reagieren würden. Selbst die Tiere haben sich nachts noch nicht an diese Bollwerke der Helligkeit gewöhnt!

    Aber zurück zu Zeit. Ich denke, Zeit ist ein subjektives Empfinden. Eine Stunde beim Zahnarzt sind gefühlte 3 Tage, eine Stunde mit Spaß nur 5 Minuten. Das ist dann die „gefühlte“ Zeit. Den Verlauf der Zeit bei mir selbst sehe ich an Fältchen, ersten grauen Haaren, man brauch eine Brille, man hört plötzlich nicht mehr so gut und bis zum 4. Stockwerk sprintet man auch nicht mehr so hoch wie früher.
    Man wird sich schmerzlich bewusst: der Mensch – auch ich – ist endlich.

    Das ging also bisher fast nur um mein subjektives Zeitdenken, -gefühl. Aber was ist mit Euch, die Ihr das gerade lest? Das ist doch auch Eure Zeit! Wir leben alle zur gleichen Zeit. Gibt es dann auch eine nicht-subjektive Zeit, eine objektive Zeit als Zusammenfassung aller subjektiven Zeiten? Mir schwirrt der Kopf.

    Dieser Begriff Z E I T , über den sich noch nicht mal Philosophen einig werden konnten und können, bestimmt heute unser gesamtes Leben:
    Lebenszeit, Arbeitszeit (von Frauen und Müttern), erwerbsbedingte Arbeitszeit, Gleitzeit, Kernzeit, Urlaubszeit, Altersteilzeit, Freizeit, Zeitarbeit, Schlafenszeit, Aufstehzeit, Mittagessenszeit, festgelegte Ruhezeit, Standzeit, Sprechzeit. Überlegt Euch selber was und schreibt es mir!

    Einen Begriff gibt es nicht: Familienzeit! Traurig, oder?
    Wir sind den ganzen Tag in Hetze und wollen so viel wie möglich aus diesem Tag herausholen. Nachdem die Erkenntnis sich durchgesetzt hat, daß die Zeit selbst vielleicht unendlich ist, der Tag aber nur 24 Stunden hat, hat es sich dann eingebürgert, mehrer Dinge gleich z e i t i g zu erledigen. Die Wissenschaft gab ihr Bestes und wir haben heute zur noch besseren Produktivitätssteigerung Computer und Handys. Und wir sind ständig erreichbar.

    An einer ganz normalen Börse werden mittlerweile 3.000 (dreitausend) Abschlüsse pro Sekunde verbucht. Kein Wunder, dass wir da eine Finanzkrise haben. Da hat doch niemand mehr den Überblick. Soviele Informationen kann kein Mensch mehr verarbeiten und wir geben unser Leben in die Hand von Computern, in der Hoffnung, dass die Programmierer wissen, was sie tun.

    Wenn wir so weitermachen bleibt der Mensch auf der Strecke und wir steuern auf einen Kollaps hin. Angstzustände und Burn-out-Syndrom sprechen Bände für den Zustand unserer Gesellschaft.

    Wir müssen unsere Z E I T e n t- h a s t e n!
    Wir brauchen Zeiten der Ruhe, der inneren Besinnung. Kein Mensch kann irgendwelche weitreichenden Entscheidungen treffen, ohne vorher in Ruhe darüber nachzudenken. Wir brauchen Zeit um tief Luft zu holen, uns zu erholen. Nur funktionieren macht auf die Dauer krank. Alle müssen umdenken. Sicher haben wir zur Z e i t schlimme Z e i t e n , aber Veränderungen beginnen im Kopf. Die Zeit läuft schließlich bei jedem und fließt unwiederbringlich dahin. Darüber sollte man sich im Klaren sein. Die Nacht Schlaf, die ich jetzt nicht hatte, kann ich nicht mehr wiederholen.

    Und noch eins: Die Z E I T ist die einzige Freundin, die jedem bleibt bis zum Tod. Behandelt sie mit Respekt!

    Gruß Jutta

  118. Max sagt:

    Keine Angst! Ich schlafe für zwei! Ich nähere mich mal vorsichtig. Das sind echt viele Buchstaben Weib!
    Die Zeit messen…ja, das können wir, aber auch nur hier auf der Erde und damit es passt, brauchen wir sogar Schaltjahre. Dann gibt es doch diese Diskrepanz zwischen der Zeit, die auf der Erde vergeht und der in einem Raumschiff verbrachten. Relativ- absolut…
    Eine neue Theorie besagt, dass unser Universum sich nicht ausdehnt, sondern dass wir einer optischen Täuschung unterliegen. Dort, wo der Urknall stattfand läuft die Zeit schnell, am Rande des Universums läuft sie gegen Null. Steht! Das sieht aus unserer „Gegenwart“ so aus als würde alles auseinander driften. Zu schwer? Hab mir echt Mühe gegeben!

  119. carmen sagt:

    Jutta, das ist schwer Kost über die wir alle nachdenken sollten, denn irgendwann erwischt es uns alle.
    Die Uhr zeigt an wie spät es ist. Und es darf nie für irgendetwas zu spät sein.
    Nehmt Euch Zeit für die Probleme, sprecht aus was was ausgesprochen werden muß.
    Vergeßt Euren verletzten Stolz. Die Uhr läuft und läuft und läuft.

    Habe hier mal einen Text aufgeschrieben von Barry Ryan
    Song: Zeit macht nur vor dem Teufel halt.

    Die Zeit, die trennt nicht nur für immer Tanz und Tänzer.
    Die Zeit, die trennt auch jeden Sänger und sein Lied,
    denn die Zeit, ist das was bald geschieht.
    Die Zeit, die trennt nicht nur für immer Traum und Träumer.
    Die Zeit, die trennt auch jeden Dichter und sein Wort,
    denn die Zeit läuft vor sich selber fort.

    Zeit macht nur vor dem Teufel halt, denn er wird niemals alt,
    die Hölle wird nicht kalt.
    Zeit machnt nur vor dem Teufel halt, heute ist schon beinah morgen.

    Die Zeit, die trennt nicht nur für immer Sohn und Vater.
    Die Zeit, die trennt auch eines Tages dich und mich,
    denn die Zeit, die zieht den längsten Strich.

    Zeit macht nur vor dem Teufel halt, denn er wird niemals alt,
    die Hölle wird nicht kalt.
    Zeit machnt nur vor dem Teufel halt, heute ist schon beinah morgen.

    Die Zeit, alle Zeit, Ewigkeit

    Zeit macht nur vor dem Teufel halt, denn er wird niemals alt,
    die Hölle wird nicht kalt.
    Zeit machnt nur vor dem Teufel halt, heute ist schon beinah morgen.

  120. Max sagt:

    Die Zeitmessung wurde nicht dafür erfunden, aber dazu mißbraucht: um uns zu knechten, uns alle zu finden. ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden!
    Eine Frage treibt mich aber schon lange um: Warum messen wir die Zeit mit einem Zwölfersystem, den Rest aber Dezimal. Die Sekunden werden dann aber auch nach dem Dezimalsystem gebrochen. Das würde ich gerne wissen!

  121. Max sagt:

    Es ist unglaublich, ich kann fühlen wenn die Sonne untergeht. Nein, Du Weibsvolk! Da leuchtet nix, es geht mir schon mein Leben lang so! Wofür eine Tick Tack? Männer kommen zu früh und Frauen nicht immer! Was müssen wir mehr wissen?

  122. Max sagt:

    Angst macht mir Deine Frage nach der Gegenwart- dem Präsens! Existiert etwas, was ich mir jetzt ausdenke und damit schon Vergangenheit ist? Das ? ist Imperfekt, nicht nur grammatikalisch… Zeit… gute Frage!??

  123. Jutta sagt:

    Na, viel hat sich hier in der Zwischenzeit ja nicht getan! Zu unheimlich? Zu schwierig?

    Wieso fasziniert uns die Zeit nur so. Wieso muß alles immer schneller werden?
    Auf der einen Seite ist Zeit also relativ, vom subjektiven Empfinden des Einzelnen abhängig. Stechuhren mag doch nun wirklich keiner!

    Unseren Tag teilen wir in Stunden, Minuten und Sekunden. Und gerade die kleinen Sekunden fordern den Menschen immer mehr.
    Wir sind süchtig nach Zeiten:
    100 m in 9,8 Sekunden! WOW! In der Zeit habe ich mir noch nicht mal eine Zigarette angezündet! Und wie nennt man eigentlich die ,8 dahinter?
    Die Zeiten, in denen irgendwelche Leistungen in 36,97 Sekunden gemessen wurden sind auch lange vorbei. Dieser Run auf die beste Zeit hat eine solche Leistungsdichte hervorgebracht, dass neue Meßinstrumente entwickelt werden mussten.
    In vielen Sportarten wie Formel 1, Biathlon, Marathon, Zeitfahrern mit dem Rad, Eisschnellauf, Schwimmen usw. geht es heute gar nicht mehr ohne vier Stellen hinter dem Komma. Wenn unser Rodelheld Tschorsch Hackl sich in sein Rodeldings setzt, ist er in 48,9472 Sekunden am Ziel. Wie heißen diese Ziffern hinterm Komma?
    Mensch und Material werden bis an die Grenzen belastet. Wieso gäbe es sonst Doping?

    Hat das eventuell damit zu tun, dass der Mensch, nachdem er sich schon als Herrscher über die Natur fühlt, nun auch noch die Zeit besiegen will?

  124. Max sagt:

    Bestimmte Teile der medizinischen Forschung verfolgen genau dieses Ziel: die Zeit besiegen. Hat bisher super geklappt, deshalb haben wir auch kein Rentenproblem! 😉

  125. Jutta sagt:

    Dein Einwand von 18:00 ist zwar schon Vergangenheit, aber die zeitliche Definition von Gegenwart begreiffe ich auch nicht so ganz!

  126. Max sagt:

    In der Mathematik ist ein „Punkt“ nicht existent, da ein Punkt keine Fläche besitzt. Wie soll man etwas definieren, was es nicht gibt? So ist das mit der Gegenwart!

  127. carmen sagt:

    Alter Schwede, Max hat Recht. Ein Punkt ist ein Objekt ohne jede Ausdehnung.

  128. Max sagt:

    Ja, auch mein Mathelehrer war immer sauer, wenn er mir 15 Punkte geben musste. Zur Strafe durfte ich den Scheiss leserlich abschreiben und den anderen zur Korrektur kopieren!

  129. carmen sagt:

    Ist es nicht so, daß es eigentlich keine Gegenwart gibt? Der ausgesprochene Gedanke ist doch schon Vergangenheit. Wenn ich sage: ich schrieb einen Beitrag in Deinm Blog, war es doch die Gegenwart in der Vergangenheit.

  130. Jutta sagt:

    Warum wird dann so ein Theater um die Gegenwart gemacht? Man soll im Hier und Jetzt leben und so. Da niese ich einmal und schon ist der Moment vorbei.

  131. Jutta sagt:

    Logischweise lebe ich doch dann in der Zukunft, wenn alles andere Vergangenheit ist, bis auf den Punkt Gegenwart, die laut Max gar nicht existiert!

  132. Max sagt:

    Die Gegenwart ist so undefinierbar wie ein Punkt. OK! Aber scheinbar existiert sie dennoch. Ist eine Uhr also nur der Wunsch des Menschen seine Gegenwart zu bezeugen? Die Digitaluhr als…Gottesbeweis?

  133. Jutta sagt:

    Vielleicht ist das Ziel die Zeit aufzuhalten oder für den Anfang erstmal zu kontrollieren, mit dem Fernziel: Erreichen der Unsterblichkeit?

  134. carmen sagt:

    Nicht ganz Jutta, denn das hieße ja, daß Du die Zukunft ändern könntest. Und das kannst Du nicht, weil Du ja noch in der Gegenwart lebst.
    Man ist das schwere Kost.

  135. Max sagt:

    Wenn die Gegenwart nicht definierbar ist, sind dann meine Träume Präsens, also Realität. “ Who want´s to life forever?“ OK, ist Queen, aber schön!

  136. Jutta sagt:

    Ich kann in der Gegenwart die Zukunft ändern. Mit jeder Entscheidung, die ich treffe, stelle ich die Weichen in eine andere Richtung, wie bei Bahngleisen.
    Ist echt schwere Kost, aber spannend, meine ich zumindest 🙂

  137. Max sagt:

    Ja OK. Aber ist es nicht deshalb Illusion, weil wir nie feststellen können, was geschehen wäre, hätte ich mich anders entschieden?

  138. carmen sagt:

    Sorry Jutta, das geht nicht. All die Weichen die Du stellst, stellst Du in der Gegenwart. D.h. es hätte keine Auswirkungen auf die Zukunft.

  139. carmen sagt:

    So Jutta, jetzt hast Du aber was angerichtet 🙂
    Ich finde das Thema RICHTIG GUT
    Danke Dir für diesen Zeitartikel

  140. Max sagt:

    Ist ZEIT überhaupt real? Oder wird sie es erst, wenn wir sie mit anderen „teilen“?

  141. carmen sagt:

    Ich denke die ZEIT ist nur in der Vegangenheit real gewesen.
    Wie gesagt: die Gegenwart in der Vergangenheit.

  142. Jutta sagt:

    @Carmen: wenn ich mich entscheide, in diesem Dorf hier wohnen zu bleiben, sieht doch meine Zukunft anders aus, als wenn ich nach Hamburg, München, Süd-Frankreich ziehe, oder?
    Ich hab doch Einfluß auf meine Zukunft.
    @Max: Dieses Was-wäre-wenn-Spiel. Du entscheidest dich doch in der Gegenwart etwas in deinem Leben zu ändern, weil es dir so nicht mehr zusagt. Da sieht man nicht zurück, weil man ja weiß, welche Perspektiven man hatte

  143. Max sagt:

    Gut! Wir haben uns jetzt geeinigt ,dass Gegenwart, sanft beschrieben, sehr flüchtig ist! Aber was ist dann die Realtät? Unser Gehirn erlebt Dinge, wenn wir schlafen… was ist das?

  144. Max sagt:

    @Jutta: mir Entscheidungen habe ich es nicht so…!

  145. Jutta sagt:

    Ehe ich zur Realität komme frage ich erst noch nach dem Bewußtsein. Ein Sammelsurium aus in der Vergangenheit Erlerntem, Erfahrungen, Gefühlen, Wissen pp. Dieses Bewußtsein hilft uns doch bei unseren Entscheidungen in der Gegenwart für die Zukunft…

  146. carmen sagt:

    Wir glauben die Gegenwart ist das, was wir jetzt aufnehmen, sehen usw. Und darum triffst Du die Entscheidung immer noch in der Gegenwart. Nicht in der Zukunft.
    Aber im Endeffekt ist es immer noch so, daß es eigentlich keine Gegenwart gibt.

  147. Max sagt:

    Da Du nach dem Bewußtsein fragst, frage ich nach dem „Unterbewußtsein“! ???

  148. Jutta sagt:

    Das Unterbewußtsein, unsere Echsenhirn, gibt doch auch zu allem seinen Senf dazu. Die zwei gehen doch Hand in Hand. Sie denken nur unterschiedlich laut.

  149. carmen sagt:

    Dein Bewußtsein sollte in der Gegenwart sein. Jedenfals das was wir Gegenwart nennen.

  150. Jutta sagt:

    Ich denke das Bewußtsein ist eine riesige Bibliothek, die wir uns in der Gegenwart punktgenau abrufen können. Das alles bin ich, mit vielen Facetten, Schwächen und Stärken.

  151. Max sagt:

    Ich stimme Euch beiden zu. Aber trotzdem nenne ich meine Bücherhalle mein “ Gehirn- Reisebüro“. Mein Unterbewußtsein brauch nämlich auch Input! Ich werde ja nicht dumm, wenn ich schlafe!

  152. Jutta sagt:

    Wenn ich mir jetzt in der Gegenwart eine Zigarette anzünde, mache ich sie dann in ca. 7 Minuten in der Zukunft aus?

  153. carmen sagt:

    Das Bewußstein hast du jetzt gerade. Wenn du über etwas nachdenkst, Gedanken, Vorstellungen usw.
    Du denkst ja nicht in der Vergangenheit sondern JETZT.

  154. carmen sagt:

    @Jutta: 1. bist du blöd weil du rauchst 🙂
    2. machst du sie auch dann in der Gegenwart aus. Es ist dein Jetztmoment.

  155. Jutta sagt:

    Ich drücke also in 5 Minuten eine Zigarette aus, die ich mir in der Vergangenheit angezündet habe und handele dann in der Gegenwart. Oh Mann!!!

  156. Max sagt:

    Und warum bin ich nicht stoned BEVOR ich gekifft habe? Das Leben ist mysteriös!

  157. carmen sagt:

    Jutta: 🙂 ich mußte so lachen über diesen Satz
    Max: 😦 bleib beim Thema

  158. Max sagt:

    Keine Chance! Meine Pizza ist da! Ich mache Pause!

  159. Jutta sagt:

    Carmen: Ich hab heute Nacht schon bei diesen Gedankengängen schallend gelacht. Das kommt mir so irrsinnig vor! 400 Jahre früher und ich wäre in der Klapse gelandet 😀
    Max: ohne Fleiß kein Preis

  160. carmen sagt:

    Jutta: Klapse? eher Scheiterhaufen 🙂
    und ich mit 🙂
    Manchmal hat man halt solche Gedanken. Das komische ist nur KEINER von uns hat Philosophie studiert und trotzdem haben wir hier solch ein Thema. Und Schuld hat nur MAX. Er kam mit dem „Punkt“.

  161. Max sagt:

    Ich war schon so fleissig, was habe ich davon? ich bin ein Internetmöchtegernphilosoph! Das Leben… frag mal Marvin nach dem Leben!

  162. carmen sagt:

    Und trotzdem werden wir die ZEIT nie besiegen können. Jedenfalls nicht unter der Prämisse was wir jetzt unter ZEIT verstehen.

  163. Jutta sagt:

    Gegenwart
    Das Wort sieht komisch aus! Es gibt ja auch noch gegenwärtig.
    Aber „gegen“ ist doch normal negativ belegt. Gegen etwas sein.
    Wo kommt der Wart her? Von Wächter?

  164. carmen sagt:

    Da liegst du gar nicht mal so falsch. Hieß es nicht in der Vergangenheit, daß es einen Wächter für die Zeit gibt.

  165. carmen sagt:

    Habe mal gegoogelt
    Laut uralter Überlieferungen sind es „die (Zeit)Reisenden” die den GUT – BÖSE Status unseres Handelns und den aktuellen Zustand unseres Planeten erkunden, korrigierend einwirken und wiederherstellen.

    Gegen das Böse
    Wart Wächter
    Gegenwart?

    Ich habe keine Ahnung, aber ich finde es liest sich gut 🙂

  166. Jutta sagt:

    Hab gegoogelt, wenig bis gar nichts als Erklärung gefunden. Aber Zukunft läßt sich doch auch von nichts her- oder ableiten

  167. Max sagt:

    Diese Arroganz würde zu dem Homo Sapiens Sapiens passen! Selbst die Zeit will er beherrschen und bemerkt nicht, wie lächerlich er ist!

  168. Jutta sagt:

    (Heute erst 2 x) Mulder

  169. carmen sagt:

    vernommen Scully
    Und Max, natürlich will der Mensch die Zeit beherrschen. Erst dann kann er unsterblich werden. Und das scheint wohl das Endziel zu sein.

  170. Jutta sagt:

    Da sind wir ja wieder am Anfang unserer Diskussion über die Zeit angekommen oder drehen wir uns nur im Kreis?

  171. carmen sagt:

    DAS ist Philosophie.
    Was sang Barry Ryan
    Zeit macht nur vor dem Teufel halt..

  172. Max sagt:

    Endziel….(Schauder)….Mein Ziel ist am Ende Happy zu sein!

  173. carmen sagt:

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    . . . . . . \. . . . . . . (
    . . . . . . . \. . . . . . \

  174. Jutta sagt:

    Ich bin mir nicht sicher, ob DAS schon Philosophie war. Vielleicht haben wir ja wichtige Aspekte übersehen. Aber die Zeit ist derweil weitergelaufen.
    Aber meine Entscheidung in der Vergangenheit von heute mittag, meine Zeit mit dieser Dikussion zu verbringen, gibt mir jetzt in der Gegenwart ein gutes Gefühl, wenn auch ein nachdenkliches!

  175. carmen sagt:

    hab ja keinen smiley gefunden

  176. Jutta sagt:

    Carmen, aus welcher Galaxis morst Du denn gerade? Ich sehe einen Mann mit Dosensuppe 🙂

  177. carmen sagt:

    nicht nur du 🙂

  178. Jutta sagt:

    Also ich mach Feierabend! Sonst frag ich mich nachher noch wer ich bin und wie ich heiße!

  179. carmen sagt:

    Ich wünsche Dir einen schönen Feierabend.
    Bis morgen

  180. Jutta sagt:

    Dir auch, Mulder.

  181. carmen sagt:

    Und dem Kettenraucher auch.

  182. Max sagt:

    Dieser Mittelfinger… wem galt der?

  183. Jutta sagt:

    Wir haben einen Aspekt übersehen:
    Die Zukunft ist vielleicht früher als man denkt oder auch später Gegenwart! Egal wie, es gibt kein Entkommen. Deshalb sollte man mit seinen Wünschen vorsichtig sein. Sie könnten wahr werden!

  184. Max sagt:

    Gut gebrüllt Löwe! Du verzichtest also auch heute auf Schlaf?

  185. Jutta sagt:

    Stell Dir mal vor:
    Da hat sich jemand in der Vergangenheit eine Pizza gewünscht und bestellt, sie in der vergangenen Gegenwart mit Lust und Genuss verspeist und in der gegenwärtigen Zukunft gehts ihm mies!
    Bei soviel Gehirnakrobatik kann ich doch nicht schlafen! 😛

  186. Max sagt:

    Ich hab gehört der hat auch schlecht und wenig geschlafen…!

  187. Jutta sagt:

    😀 😀 😀

  188. Max sagt:

    Und jetzt ist er so krank, dass er seinen Arzttermin gecancelt hat. Ein echtes Weichei!

  189. Jutta sagt:

    Also wiedermal „Das Kind im Manne“!
    Das ist eine völlig überschätzte parasitäre Symbiose, die sowohl in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu finden war, ist und werden wird!
    Wieso sind schon so viele Arten ausgestorben und die Spezies „Mann“ existiert immer noch? Ach, sie hängt ja am Rockzipfel der Frau!

  190. Jutta sagt:

    Das ist auch so eine Besonderheit bei der Spezies „Mann“! Sie s a g en, wir Frauen wären Glucken, aber sind sie fast 50 und haben Schnupfen und leicht erhöhte Temperatur, rufen sie nach Mama und wollen betüdelt werden. HA! 😀

  191. Max sagt:

    Also ich will immer betüddelt werden! Da brauche ich keine physischen Beeinträchtigungen!

  192. carmen sagt:

    Dann soll ER sich auch nicht beschweren, wenn es IHM nicht gut geht.

  193. Max sagt:

    Wenn ER nix zu meckern hat, dann geht es ihm schlecht!

  194. Jutta sagt:

    Neues Thema:
    A S S O Z I A T I O N
    (Oder: Wie wir uns selbst manipulieren)

    Es ist mir an mir selbst aufgefallen. Ich wohne ja auf dem „platten Land“ in einer Seitenstraße. Die Hauptstraße ist nicht weit weg und es herrscht Durchgangsverkehr. Lange nicht so viel wie auf dem Ring 3 in Hamburg, aber doch schon eine ganze Menge. In den drei Jahren, die ich jetzt hier wohne, war ich oft abgenervt von der störenden Geräuschkulisse, vor allem bei Brummis.

    Und nun merke ich, dass ich bei jedem LKW, den ich vorbeifahren höre, lächeln muss. Wieso? Weil mich dieses Singen und Pfeifen der Reifen an meine Abenteuerfahrten mit Bon Jovi erinnert. An die Fahrt selbst, wenn ich LKW`s überholt habe, vor allem aber, an unsere Übernachtungen im Auto, abseits der Autobahn. Die ganze Nacht hörte ich die Brummis fahren. Aber ich denke an diesen wunderschönen See, die Wiesen, das kleine Wäldchen und den Spaß, den wir hatten, so eng und unbequem im Auto. Und so nah. Deshalb lächle ich jetzt bei jedem Brummi, der vorbei fährt.

    Wem das zu schwülstig ist, dem kann ich das auch anders erklären:
    Ich brate mir jetzt ein Rumpsteak mit gerösteten Zwiebeln, selbst gemachten Pommes aus richtigen Kartoffeln, dazu einen grünen Kopfsalat mit Tomaten, Zwiebeln, Oliven, gerösteten Pinienkernen, Croutons und etwas geraspeltem Peccorino! Na, wem läuft jetzt das Wasser im Mund zusammen? Dieser vermehrte Speichelfluß ist nur möglich, weil Ihr das kennt, was ich esse, es Euch vor Eurem geistigen Auge vorstellt, was ich auf meinem Teller habe, es vielleicht in Gedanken auch riechen könnt.

    Assoziation ist also eine Gedächtnisleistung. Durch einen bestimmten Reiz ausgelöst, laufen unsere Synapsen zur Höchstform auf und stellen Verknüpfungen zu Wahrnehmungen, Gefühlen oder sonstigen Sinneseindrücken her, die wir schon erlebt und damit abgespeichert haben. Wenn wir also im Film sehen, wie zwei sich küssen, erweckt das ein gutes Gefühl in uns, weil wir wissen, wie die sich jetzt fühlen, wir haben es ja selbst schon erlebt. Daraus folgt dann logischerweise, dass man durch dieses berühmte positive Denken, also der Gedanke oder die Vorstellung eines bestimmten Gefühls oder Situation seinen eigenen Wohlfühlfaktor nachhaltig steigern kann.
    Leider funktioniert das auch umgekehrt. Aus den Zeiten meiner Panikattacken weiss ich, dass es auch Reize gibt, die Ängste auslösen. Diese Zusammenhänge muss man aber erstmal erkennen und dann das Gehirn/Gedächtnis neu „programmieren“. Diesen Prozeß nennt man Desensibilisierung. Es ist schwierig, diese bestehenden Verknüpfungen wieder aufzulösen, es braucht viel Zeit und Übung, aber es funktioniert.

    Die Werbung macht sich diesen – unbewußt und unbemerkt – ablaufenden Assoziationsprozeß schon lange zu nutze. Achtet mal darauf! Die Werbung hat das Denken des Konsumenten in Farben aufgeteilt. Hauptsächlich Rot und Blau. Blau suggeriert uns Ruhe, Offenheit, Frieden, Entspannung und allgemeines Wohlbefinden. Rot steht für Gefahr, Alarm, Aufgepaßt!, Wichtig!, Kompetenz! aber auch Liebe und Glück, Valentinstage. Während Blau ins Allgemeine abzielt, vermittelt Rot die Aufmerksamkeit fürs Detail. Der neueste Computer oder die Digicam wird immer auf rotem Hintergrund beworben.

    Wenn man erstmal erkannt hat, dass und wie man sich selbst austrickst, sich dessen bewußt wird, dann macht es einen Heidenspaß zu durchschauen, wie andere einen zu manipulieren versuchen. Assoziation ist ein unbemerktes Spiel mit unserem Unterbewußtsein.

    Ich hoffe, Ihr hattet neben Hunger auch Spaß beim Lesen

    Gruß Jutta

  195. Max sagt:

    Hunger habe ich, und dazu Appetit!
    Aber was soll ich noch sagen? Du hast hast es selbst erkannt: Assoziationen finden in einem Gehirnbereich statt, der uns bewusst schwer zugänglich ist. Allerdings verändert jede Erinnerung das Bewusstsein und damit die Erinnerung. Eine dumme Falle, in die wir täglich tappsen.
    Ich bin in der Lage meine Assoziationen zu steuern, nicht immer, aber manchmal! Unterscheidet mich das von einem anderem Säugetier?

  196. Jutta sagt:

    Die Assoziation ist eine unbewußte, im Unterbewußtsein verankerte Gefühlsreaktion auf einen bestimmten Reiz von außen. Es ist erstaunlich, welche Verknüpfungen das Gehirn manchmal anstellt!
    Das Bild eines Sonnenunterganges, der Duft eines Bratapfels, der Anblick von Schweinebraten mit Kartoffeln, ein Lied, der Anblick von Spinnen, Schlangen, das Foto einer Hängebrücke über eine tiefe Schlucht. Es gibt unzählige Auslöser. Jeder Mensch hat so seine eigene „Achillesferse“. Es wird von einer Sekunde auf die andere plötzlich „ein Schalter“ umgelegt und die Reaktion ist da.

    Ob Dich das von anderen Säugetieren unterscheidet?
    Sobald dieser Vorgang von Aktion und Reaktion ins Bewußte verlegt wird, kann man das auch Dressur nennen. Das funktioniert bei Mensch und Tier nach dem „Wenn…dann…Prinzip“. Eine bestimmte, erwünschte Verhaltensweise wird belohnt. Bei Tieren mit Leckerlis, bei Männern…? 😀

  197. Max sagt:

    Was frag ich auch so blöde? Was war nochmal ein Kristallkind?

  198. Jutta sagt:

    Ein Kristallkind soll – bei der seelischen, also auch psychischen und spirituellen – Evolution die nächste Stufe eines Indigo-Kindes sein.
    Indigo-Kinder gibt es angeblich schon seit den 70zigern. Googel das mal nach!
    Du wirst einen hohen Wiedererkennungsfaktor feststellen! Gerade was ADS angeht! 😀

  199. Max sagt:

    Ich klirre eindeutig nicht! Mit Liebe agiere ich nun wirklich nicht immer. Aber blau, da finde ich mich (hahaha).
    ADS Behandlung stehe ich kritisch gegenüber, weil es keine Krankheit ist. Es erschwert zwar das Leben in dieser Gesellschaft, aber macht es auch schweine interessant. Ritalin hätte bestimmte meiner Fähigkeiten nur unterdrückt.

  200. Jutta sagt:

    Wie ich sehe, hast Du Indigo-Kinder nicht gegoogelt!
    Also: hohes Selbstwertgefühl, hohe Intelligenz, Probleme mit Autorität, immun gegen Strafen und Kritik, Querdenker, Heimatplanet der Frustrationen, hypersensibel, uneinsichtig gegenüber gesellschaftlichen Spielregeln.
    Kurz gesagt ein M. A. X.

  201. Max sagt:

    Habe gegoogelt, deshalb blau…indigo. Habe sogar zwei Tests gemacht. Das bißchen Multitask ist ADS- Pflicht!

  202. Jutta sagt:

    Das bringt mich auf den Gedanken an ein

    Neues Thema:

    I D E N T I T Ä T – I D E N T I F I K A T I O N

    Ich weiss ja nicht, wie Ihr das so handhabt, aber wenn ich bei meiner Familie oder bei Freunden anrufe und sie sich melden, sage ich: „Ich bin´s“.
    Einzig, wenn ich bei Alex auf der Schnackline anrufe, sage ich „Jutta hier“. Aber da könnte ich mittlerweile auch getrost „Ich bin´s“ sagen, weil er meine Stimme kennt.

    Ich gehe also davon aus, daß mein Telefonpartner allein über meine Stimme weiss, wer am anderen Ende der Leitung ist. Nämlich ich und niemand anderes!
    Woraus sich die Frage ergibt, ist meine Stimme ein Merkmal meiner Identität oder dient sie nur zu meiner Identifikation? (wieso suche ich mir immer Themen aus mit so schwierig zu tippenden Wörtern?)
    Sicherlich ist meine Stimme ein Merkmal meiner Person. Jeder weiß, „Oh, das sind die Rolling Stones mit Mick Jagger!“, weil die Stimme so unerwechselbar ist. Aber selbst wenn die ganze Welt meine Stimme kennen würde, was wüßte sie dann von meiner Identität, wer ich bin! Gar nichts. Man könnte mich nur identifizieren und würde denken „Oh, das ist Jutta“. Der Eine würde vielleicht mit einem würg/kotz reagieren, ein Anderer wäre vielleicht erfreut!

    Ich komme nochmal auf das „Ich bin´s“ zurück. Das ICH beinhaltet ja auf der einen Seite, daß ich mir meines Selbsts bewußt bin und mich für einziartig und unverwechselbar halte. Da das aber auf der anderen Seite für -fast- jeden gilt, läßt mich dieses ICH wieder in der Versenkung verschwinden und ich bin dadurch völlig austauschbar.

    Mich zu identifizieren (oh, Mann, ich tipp da immer ganz langsam) ist nicht schwer. Fingerabdrücke, Gencodes oder auch eine Aufnahme meiner Iris ist das einzig Unveränderbare zur Identifikation meiner Person. Daneben gibt jede Menge Fotos von mir auf Ausweisen, Sozialversicherungsnummern,
    Bankausweisen pp. Aber was sagt das über mich aus, wenn auf meinem Ausweis „Jutta Tunichtgut, geb. am 32.17.2012 in Gibtesgarnicht, Größe: 168 cm, Haarfarbe: dunkelbraun, Merkmale: ein charmantes Lächeln, zwei Grübchen und eine Windpockennarbe an der linken Augenbraue“ steht? Eigentlich nicht viel aber trotzdem einiges!

    Man darf die Identifikation meiner Person nicht mit dem verwechseln, was mich ausmacht, meine Identität. Und die hat wiederum überhaupt nichts mit der Summe meiner äußeren Merkmale zu tun.

    Identität ist nicht angeboren. Sie entwickelt sich. Dabei gibt es natürlich verschiedene Vorgaben: wo wurde ich geboren? Welcher Kultur gehören meine Eltern an? Welche Hautfarbe habe ich? Welche Religion wurde mir vorgelebt? Das sind schon mal Eckpfeiler auf dem Weg zur eigenen Identität. Ich stelle mir das wahnsinnig schwierig vor, als Türke in 2. Generation in Deutschland geboren worden zu sein, perfekt deutsch zu sprechen, aber aufgrund meines Aussehens immer als Türke identifiziert zu werden und in der Türkei wegen meines miserablen Türkischs immer als Deutscher. Die Identität hat also mit meinen emotionalen und kulturellen Wurzeln zu tun.
    Was ist mit Menschen, die unter Amnesie leiden, also Gedächtnisverlust? Sie verstehen, daß sie im Krankenhaus sind, sie essen und funktionieren. Aber sie wissen nicht, wer sie sind. Man kann ihnen Fotos zeigen und die Ehefrau sagt “ Schatz, wir sind doch 23 Jahre verheiratet, das kannst du doch nicht vergessen haben?“ Hat er aber (vielleicht auch aus gutem Grund), er erinnert sich nicht!
    Ohne Erinnerung an mein bisheriges Leben, bin ich da noch ich selbst?

    Warum fällt es Auswanderern so schwer in der neuen Heimat Fuß zu fassen. Weil sie alle Erinnerungen an ihr früheres Leben zurücklassen und sich eine neue Identität, mit neuen Erinnerungen, erst aufbauen müssen.

    Daraus folgt, dass meine Identität mit meinem Leben, meinem Erlebten, meinen Erinnerungen, meinen Kämpfen, meinen Zweifeln, meinem Verlustschmerz, meiner Freude untrennbar verbunden ist. Alle Stationen in meinem Leben waren ein Puzzlestück auf dem Weg zu mir selbst. Das alles hat mich zu der Jutta geformt, die ich bin, mit meinen eigenen Regeln, Prinzipien und Grundsätzen. Das alles gibt mir meine einzigartige und unverwechselbare Identität! Ich kann stolz sagen: ICH bin ICH!!! Und ich bleibe mir treu!

    Noch enen Rat für alle, die jetzt sagen „WOW, ich wollte, ich wüßte endlich wer ich bin“: Wer sich zu sehr auf die Suche nach sich selbst begibt, findet sich nicht. Das ist wie im richtigen Leben, man findet selten das, was man sucht. Man muss das Leben leben mit all seinen Lernaufgaben und Fallstricken und die Erkenntnis fließt von alleine.

    Gruß von „Ich bin´s“

  203. Max sagt:

    Ehrlich gesagt wundert es mich schon länger, dass Du Dich noch mit „Hier ist Jutta!“ meldest.Deine Stimme ist ein unverwechselbares Erkennungsmerkmal. Ich kann ja mal versuchen bei Alex unter falschem Namen anzurufen… 🙂 !
    Wie frustrierend muss das für diese Durchschnittsstimmen sein? Die müssen in zwei Stunden Gespräch sechs mal ihren Namen nennen, nee, da bin ich lieber identifizierbar (ein wirkliches Scheißwort übrigens, bringt mich völlig aus dem Tipptakt)

  204. Jutta sagt:

    Ich muss Dir ein Kompliment machen! Eigentlich hatte ich auf den Schluss “ Gruß von Ich bin´s! damit gerechnet, dass als Antwort die Frage „Wer?“ kommt. Das ist mir am Telefon auch schon häufig passiert. Und das frustriert dann wirklich!
    Wir können uns ja statt identifizierbar (sieht scheiße aus und tippt sich scheiße) auf eindeutige „Wiedererkennung“ einigen. Ist aber auch nicht wirklich hilfreich 🙂

    Ganze Wirtschaftszweige leben von diesem Wiedererkennungseffekt, dass sich jemand mit einem bestimmten Produkt identifizieren kann (ich schreib das nie wieder!)! So ist es im Sprachgebrauch üblich. Das funktioniert aber nur, solange der Verbraucher sein ICH in äußeren Merkmalen sucht und nicht in seiner Identität! (wieso hab ich nicht was über Tugend geschrieben).
    Da die Definition und die Schreibweise schon so kompliziert ist, kann man dadurch schon Rückschlüsse auf die Komplexität des Themas schließen.

    Die Buchstaben machen mich fertig!

  205. Max sagt:

    Ich habe mal 20 Minuten mit einer Steffi telefoniert. Ich dachte sie wäre meine Ex- Kollegin! Als ich merkte, dass es sich um eine Ex- Steffi handelte wurde sogar ich rot! Aber ein cooler Max hat sich naTürlicht nix anmerken lassen!

  206. Jutta sagt:

    Erstmal Danke!
    Aber ich hoffe doch, nicht alle Deine Ex-sen haben null Wiedererkennnungspotential 😀

  207. Jutta sagt:

    Äh, also sprachlich, über die Stimme, ÄH

  208. Max sagt:

    Die wichtigen Ex- sen sind unverwechselbar und wenige. Aber aus Ech- sen werden Drachen! Vorsicht!

  209. carmen sagt:

    Ihr seid schon wieder soweit vom Thema weg, daß ich mich später nicht traue etwas zu schreiben. 😦

  210. Jutta sagt:

    Haben die dann ein Problem mit ihrer Identität oder mit ihrer Identifizierung?

  211. Jutta sagt:

    Hallo Carmen 😀 Hau rein!

  212. Max sagt:

    Das ist wie auf der Schnackline: Thema ist irrelevant!

  213. Jutta sagt:

    Zum einen ist die Themenvorgabe hier eindeutig und ausführlich definiert!
    Zum anderen gab und gibt es immer Zeitgenossen, die selbst dann noch am Thema vorbei sabbeln. Wir sind doch alle nur Menschen! 🙂

  214. carmen sagt:

    Ist es wichtig zu wissen wer, wie, was man ist? Es gibt Menschen die ihr Leben lang zwischen den Stühlen sitzen. Sei es das sie Ausländer sind oder aber eine Krankheit haben, die das Ich-Bewußtsein beeinflussen. Sie sind hin und hergerissen. Sie gehören nicht hier und nicht dorthin. Und die Gesellschaft macht es ihnen nicht leichter.
    Es fängt mit der Geburt, Kindheit und der Erziehung an.
    Ich bin Ich heißt es dann später. Aber kann das eine Begründung sein, seine Probleme, die durch fehlende Identifikation (Jutta noch so ein Wort und Du bekommst auf die Finger :))auf andere zu projezieren?

  215. Jutta sagt:

    Ich hatte beim Tippen von „Identifikation“ auch wenig rühmliche Assoziationen!
    Übrigens habe ich mir h e u t e Nacht beim Thema Klimawandel nur erstaunlich wenige Krawatten merken müssen!
    Aber im Ernst:
    Egal mit wieviel Selbstbewußtsein wir auf unsere Individualität (stöhn) pochen, unsere Seele ist auf der Suche nach unseren Wurzeln, einer Zugehörigkeit zu einer Nation, Völkergruppe, Menschen, bei denen ich das Gefühl habe: ich bin auch einer von ihnen. Da kann ich mir noch so oft sagen: ich meistere mein Leben bestens, ich bin unabhängig; irgendwas fehlt. Und das trifft Menschen, die ihre ursprüngliche Heimat verlassen haben, noch tiefer.
    Wenn ich das auf Deutschland reduziere, dann sind doch die Auswirkungen, die eigene Identität mit Hilfe der Identifizierung mit einer bestimmten Gruppe zu suchen und vermeindlich auch zu finden, – politisch gesehen – desaströs! (Warum hab ich nicht was über Heldentum oder Ehre geschrieben?)

  216. carmen sagt:

    Richtig, es fehlt doch aber nur, weil WIR es so sehen wollen.
    Ist es so wichtig wenn ich kein Inländer bin? Es sollte nicht wichtig sein. Irgendwann gibt es einzelne Länder nicht mehr.
    Wir müssen lernen uns davon zu trennen. Wir machen uns das Leben selbst schwer.

  217. Max sagt:

    Bravo! Genau meine Meinung. Ehrlich gesagt macht mir die Vorstellung einer deutschen Gesellschaft Angst! Genauso wie ich hoffe, dass auch irgendwann wieder bärtige Juden über die Straßen laufen. MultiKulti für alle!

  218. Jutta sagt:

    Aber genau das ist doch der Knackpunkt. Es geht nicht um das, was wir vom Verstand her wollen. Es geht um etwas, das wir nicht beeinflussen können und das uns bei aller Verdrängung früher oder später einholt.
    Ich will mich da nicht weiter politisch auslassen, aber es werden Kriege geführt, weil Völker nicht bereit sind, ihre Identität aufzugeben. Es scheint sich also um ein existenzielles Bedürfnis zu handeln.
    Und der einzelne Mensch?
    Ich denke, ein Mensch ohne Identität ist ein ewig Suchender, der viele Wege und Irrwege geht, um sich selbst zu finden. Aber wie ich schon anfangs geschrieben habe, kann man bei dieser Suche nichts erzwingen. Und irgendwann endet diese verzweifelte Suche und das Nichtfinden in Hass und Wut auf sich und den Rest der Welt. Was mich wieder zu seinen eigenen Wurzeln bringt, da wo alles begann. Damit muß man sich früher oder später auseinandersetzen.

  219. Max sagt:

    „Ich bin auf der Suche nach mir selbst.“ „Prima, ruf mich an, wenn Du Dich gefunden hast!“

  220. Jutta sagt:

    Na, das nenn ich ja mal einen ernsthaften Diskussionsbeitrag!
    Warum sind so viele „Bastarde“ wie man sie frührer genannt hat, also nichteheliche Kinder auf der Suche nach ihren Vätern. Nicht wegen Unterhalt! Sondern weil sie das Gefühl haben, daß zu ihrer Selbsterkenntnis das Wissen um die andere Hälfte, aus der sie entstanden sind, unabdingbar wichtig ist.

  221. carmen sagt:

    Ok, die Probleme, die durch die ewige Suche nach sich selbst entstehen, werden auf andere projeziert.
    Die Wut und der Hass auf sich selbst und andere macht den Menschen blind und leider auch einsam. Dann heißt das aber auch, daß diese Menschen ewig eine Maske tragen und eine Mauer um sich selbst aufbauen.

  222. Max sagt:

    Nix gegen Selbsterkenntnis. Das ist ein harter Weg. Aber mit dieser esoterischen Suche habe ich echte Probleme.

  223. Jutta sagt:

    Wenn Max sagt, er möchte mal wieder bärtige Juden in Hamburg sehen, so identifiziert sich dieser Mensch doch auch mit einer Völkergruppe und der dort gelebten Religion. Darin findet er seine Identität. Er ist in erster Linie Jude und dann erst Aaron.

  224. Max sagt:

    Ich identifiziere mich nicht mit Religionen oder so Krams. Ich mag einfach das Miteinander vieler Kulturen; und Menschen. die mir etwas aus erster Hand erklären können. Denn Wikipedia ist nun auch nicht die Endlösung!

  225. Max sagt:

    Bevor jemand durchdreht: ich wünsche mir, dass ein Jude mir die jüdische Sicht des alten Testaments erklärt, kein Christenpfaffe. Das kenne ich schon. Ich möchte, dass mir eine Muslimin erklärt wann das Kopftuch welche Farbe hat! Ich bin neugierig. Ich bin wenig gereist, aber ich kann Fremde Kulturen hier bei mir um die Ecke kennenlernen, wenn ich die Augen öffne! Und ich will alle, nicht nur einige bestimmte!

  226. Jutta sagt:

    Das freut mich doch für Dich, daß Du so einen multikulti Freundeskreis hast und genügend Input aus erster Hand erhälst. Aber Danke für das Kompliment, daß ich bei Wikipeidia googeln kann!

  227. carmen sagt:

    Aber das ist doch das was Jutta meint. Das Miteinander existiert doch dann nicht in der Form wie es sein sollte.
    Der, der sich sucht ist nie er selbst wenn er mit jemanden redet.

  228. Max sagt:

    Also zugegeben, wenn ich stoned bin stehe ich manchmal leicht neben mir, aber ich wusste immer wer ich bin und habe immer alleine nach Hause gefunden…auch wenn es manchmal schwer fiel!

  229. Jutta sagt:

    Carmen, ich rede nicht von einem Aussteiger oder Selbstverweigerer. Sondern von ganz normalen Menschen, mit Beruf und Familie, die aber das Gefühl haben, irgendetwas fehlt. Aber derjenige ist trotzdem er selbst, wenn er mit jemand redet. Er selbst hat doch nur so ein unruhiges Bauchgefühl – und auch das nur bei aller Hektik in manchen Momenten des Alleinseins. Unser Leben läßt uns doch dazu gar keine Zeit, uns mit unserer Vergangenheit auseinanderzusetzen.

  230. carmen sagt:

    Ja klar Max, aber das gilt doch nur für das äußere ICH.
    Wir schreiben doch über das Ich-Bewußtsein.

  231. Max sagt:

    Macht das mal unter Euch aus! Dieser Themenwechsel überfordert mich jetzt…(Weibergeschwafel)…hupps…
    Gutes Nächtle!

  232. carmen sagt:

    Bin ich allein auf diesem RING?

  233. Jutta sagt:

    Nach meinem Empfinden sind wir weit vom Thema weg. Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob wir über das Gleiche reden.

  234. carmen sagt:

    Identifikation = Ich-Bewußtsein
    jedenfalls gehört es dazu.

  235. Jutta sagt:

    Ich mach Feierabend. Und ich verspreche, das nächste Thema wird tippfreudiger. Vielleicht sind wir ja auch deshalb so abgedriftet, weil keiner mehr diese irren Wörter tippen wollte. Ich auch nicht!
    Aber ich stelle fest, beim Thema „Zeit“ war Gehirnakrobatik angesagt und hier mehr was für die Finger. Denn die Meinungsbildung zu diesem Thema hatte doch ein breites Feld. Aber, wenn sich nur einer damit ernsthaft auseinandersetzt bin ich schon froh!
    Ich wünsch jedem das Seine!

  236. Jutta sagt:

    Neues Thema:

    Tugend = Ehre = Wert ???

    Wer kann mit diesen Begriff heute überhaupt noch etwas anfangen? Das ist ein Begriff, den wir heute gerne ins Mittelalter schieben. Und das stimmt auch. Im Mittelalter wurden Menschen aufgrund ihrer „Tugenden“ zum Ritter geschlagen.
    Und heute? Ich sehe da vor meinem geistigen Auge eine 60 Jahre alte Frau sitzen, die Hände im Schoß ineinander verschlungen und sie sagt: ich war mein Leben lang tugendhaft, ich hab keinen rangelassen.
    Mir fallen nicht viele Wortbeispiele mit -tugend – ein. Das Wort gibts eigentlich gar nicht mehr.

    Von der Philosophie – wie immer – habe ich mir Antworten erhofft. Und ich bin schon wieder – wie so oft – aufgeschmissen.

    Ich erfahre erstmal über Wikipedia, daß Tugend der Besitz positiver Eigenschaften bedeutet.
    Sokrates hat es dann so formuliert: Kein Mensch handele gegen sein besseres Wissen und alles Schlechte geschehe nur aus Unwissenheit.

    Aha, nun bin ich ja mal schon einen Schritt weiter. Tugend hat also was mit Handeln zu tun, wie ich lebe.

    Auf der Suche nach Tugend bin ich auf folgede Begriffe gestossen: Großmut, Gerechtigkeit, Aufrichtigkeit, Liebe, Hoffnung, Tapferkeit, Weisheit und Standhaltenkönnen.
    Die Tapferkeit hat mich dabei am meisten fasziniert. Ich bin ein großer Bruce-Willis-Fan. Aber diese Tapferkeit ist hier nicht gemeint. Sondern die Tapferkeit im Denken, zu seinen eigenen Überzeugungen zu stehen – so man denn welche hat – und sich selbst treu zu bleiben.
    Diese Tapferkeit trägt dann aber wieder ein Kind in sich und das heißt: Widerstand. Der Widerstand ist eine Fähigkeit des klugen Denkens um zu erkennen, daß ein allgemeiner Konsens mit allem und jedem, nur ist Abseits führt. Wo wären wir heute, wenn wir uns immer nur angepaßt hätten?

    Mir schwirrt der Kopf. Aber ich wage die Behauptung, mit Hände in den Schoß legen kommen wir nicht weiter. Es sind die Tugenden, die uns als Menschheit weiter bringen.

    Ein schönes Restwochende wünscht Euch

    Eure Jutta

  237. Max sagt:

    Deine Fragestellung beantwortet schon einiges. Tugend und Ehre sind ethische Begriffe, die von der Gesellschaft definiert werden. Mein Wertesystem ist subjektiv, naTürlicht auch kulturell beeinflusst,unterscheidet es sich allerdings von geltenden Tugenden in einigen Punkten.
    Sich selbst treu bleiben…seitdem ich das tue, geht es mir gut!
    Was ist denn eine Tugend? Pünktlichkeit, Disziplin…nein, Tugenden bringen die Menschheit nicht zwangsläufig weiter, wie die Geschichte gezeigt hat. Aber ER war ja Österreicher…!
    Ich stehe mehr auf Toleranz, denn auf Tugenden!

  238. Jutta sagt:

    Pünktlichkeit und Disziplin sind die richtig „deutschen Tugenden“, für die wir ja auch in aller Welt bekannt sind. „Deutsche Wertarbeit“ und so
    Aber in Wirklichkeit bedeutet das doch nur, dass Schafe einem Leithammel hinterhergehen.
    Und Toleranz? Ist das nicht nur Wegsehen – Hauptsache ich hab meine Ruhe, solange mich keiner stört – , ohne sich damit aktiv auseinander zu setzen?
    Das hat mit Tugend – wie es ursprünglich gemeint war, dem Handeln in Großmut – nun wirklich nichts zu tun

  239. Max sagt:

    Toleranz, auch Duldsamkeit,[1] ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten.[2] Gemeint ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung unterschiedlicher Individuen.[3]

    Das zugrundeliegende Verb tolerieren wurde im 16. Jahrhundert aus dem lateinischen tolerare („erdulden“) entlehnt.[4] Das Adjektiv tolerant in der Bedeutung „duldsam, nachsichtig, großzügig, weitherzig“ ist seit dem 18. Jahrhundert belegt.[5] Ebenso die Gegenbildung intolerant, als „unduldsam, keine andere Meinung oder Weltanschauung gelten lassend als die eigene“[5] Der Gegenbegriff zu Toleranz ist die Intoleranz, in der Bedeutung „Unduldsamkeit“ im 18. Jahrhundert aus dem französischen intolérance entlehnt.[5]

  240. Jutta sagt:

    Ich weiß, ich beiss mich da manchmal an meinen Themen fest.
    Aber ich komme zu dem Ergebnis, Tugend ist nicht angeboren, Tugend kommt nicht von alleine. Tugend ist ein Ergebnis, der Arbeit an sich selbst. Entscheidungen, die man trifft. Welcher Mensch man sein möchte. Womit ich schon wieder bei „Gut & Böse“ gelandet bin. Aber während manche Eigenschaften von uns vorgegeben sind, wo wir keinen oder nur schwierig Einfluss haben, Tugend ist erlernbar und entwickelt sich. Es ist auch nicht so, daß man irgendwann mal Tugend „hat“ und das wars dann.
    Es ist ein Prozeß aus allem Erlebten, aus allem Denken, aus allen Gefühlen, aus sich selbst heraus eine Gradlinigkeit für das eigene Leben zu finden. Eine Art Kompaß für die imaginäre Landkarte unseres Lebens.
    Und das ist auch gut so, weil wir uns selber immer wieder infrage stellen sollten.
    Wie ich gelesen habe ist das Equivalent der Tugend die Trägheit, die Unfähigkeit, sich für neues zu öffnen. Der Gedanke ist mir auch neu, aber ich find ihn erstmal gut.

  241. Jutta sagt:

    Laut Aristoteles ist Tugend, sich nicht für mehr zu halten als man ist und auch nicht für weniger!

  242. steppenwolf sagt:

    Pünktlichkeit und auch Disziplin sind eine Tugend. Sie bringen uns auch weiter, z.B. im Berufsleben.

  243. Max sagt:

    Ich verabscheue Unpünktlichkeit. Aber nicht weil ich die Tugend der Pünktlichkeit wertschätze, sondern weil es respektlos ist mit der Zeit anderer fahrlässig umzugehen. Ich möchte auch nicht warten, ich habe besseres zu tun. Kurz: ich halte es für eine Sache des Respekts!

  244. Max sagt:

    @steppenwolf: merke Dir bitte mit welcher E- Mail Du Dich einloggst. Diese Info ist Basis für das Avatar. Als Tipp: benutze bitte die von vorhin ohne „gg“! Bitte! Das wird sonst Arbeit für mich!

  245. carmen sagt:

    So, sind wir jetzt alle wieder gut? DAS ist nämlich auch eine Tugend!

  246. Max sagt:

    Hat sogar was mit Toleranz zu tun!

  247. carmen sagt:

    Ja, hat es. Trotzdem hat der Aristoles nicht Unrecht mit dem was Jutta uns oben schrieb. „Laut Aristoteles ist Tugend, sich nicht für mehr zu halten als man ist und auch nicht für weniger“
    Wir sollten das alle beherzigen.

  248. Max sagt:

    Warum sollte ER auch noch mehr von IHM halten?

  249. Jutta sagt:

    Neues Thema:
    Glauben
    Ist Glauben ein Produkt der Phantasie oder umgekehrt?

    Auf das Thema bin ich durch zwei Fragen aufmerksam geworden, die gestern hier gestellt wurden:
    1. Wäre die Welt nicht besser dran ohne Religion
    2. Brauchen wir Religion um zu begreifen, was Moral und Ethik ist

    Ich muß erstmal sagen, dass Glaube und Religion für mich zwei verschiedene Schuhe sind. Sicher gibt es Religion nicht ohne Glaube, aber es gibt Glauben auch ohne Religionszugehörigkeit.
    Ich achte die verschiedenen Religionen,
    damit mich hier keiner falsch versteht, sehr.

    Aber ich bleibe lieber beim Glauben. In der Grundbedeutung heisst Glaube: Treue und Vertrauen, Gehorsam gehört, glaube ich, auch noch dazu.
    Es gibt Zeitgenossen, die halten den Glauben für einen höchst spekulativen Hedgefond und andere meinen, damit hätten sie gar nichts am Hut.

    Was mich zu Frage Nr.1 bringt.
    Auch hier lasse ich das ganze Tamtam um die Religionen weg – da hat sich ja auch bisher noch keine so richtig mit Ruhm bekleckert – und bleibe beim Glauben.
    Glaube hat sich sehr früh entwickelt. Anscheinend brauchten die Menschen einen Gegenpol zu ihrem beschwerlichen Dasein. Glaube gab es schon weit vor unserer Zeitrechnung. Denn nur durch Glaube gibt es Hoffnung. Auf ein besseres Leben, irgendwann, später, hoffentlich. Man muss nur durchhalten.

    Und da kommt die Phantasie auf den Plan!
    Jedes Volk auf diesem Planeten hat seine eigenen Geschichten, Mythen, Sagen, Legenden. Etwas, was den Menschen Halt und Orientierung gibt. Und die Phantasien haben gesprudelt.
    Man hat zwar Gott/Götter höher gestellt als sich selbst, ihnen aber menschliche Züge und Eigenschaften gegeben, damit sie nicht ganz so unerreichbar sind.
    Bei fast jeder Mythologie, egal welcher Nation, finden wir völlig komplexe Verhältnisse. Es gibt eigentlich immer einen „Boss“, aber es geht drunter und drüber. Wer mit wem, Sohn von.., Tochter von… verheiratet mit… unehelicher Sohn/Tochter von… unerfüllte Liebe zu… gemeuschelt von..
    Dass einer nebenbei auch noch über Wolken reiten kann, ist da schon fast uninteressant.

    Wahre Dramen spielen sich da ab. Wer mal bei „Götter und Sagengestalten“ googelt wird sehen, dass solche Geschichten rund um den Erdball existieren. Vielleicht in veränderter Form. Aber immer geht es um Werte und Moral. Eine Richtlinie für das eigene Verhalten. Da kommt keiner mit erhobenem Zeigefinger, sondern es wurde sofort geklärt, was dann passiert, wenn..

    Jetzt mag ja der eine oder andere sagen, dass ist Schnee von gestern, aber diese bildhaften Geschichten, an die wurde geglaubt, man hielt sie für wahr. Egal ob Prometheus oder (wie ich heute erfahren habe) Anus (der alte haarige Mann, der Sonne und Mond in den Händen hält), die Geschichten wurden geglaubt. Es geht immer um Gut, Schwäche, List und Tücke, Verrat, Böse, mit all den dazugehörigen Varianten.
    Ich rede ja hier nicht von unserem Informationszeitalter sondern von einer Zeit mehr als 2000 Jahre früher. Aber selbst wir kennen heute noch Thor und Odin und Konsorten.
    Welche geistige Vielfalt wäre uns verloren gegangen, wenn es den Glauben nicht gäbe? Das Theater hat sich – aus all diesen Dramen – entwickelt. Gut, heute haben wir Film und Fernsehen. Aber es läuft doch auf dasselbe hinaus: Der Mensch schafft sich eine zweite Welt; eine wirkliche, in der er lebt und die Traumwelt, wie es sein könnte. Nur hat er früher an diese andere Welt geglaubt und heute sieht er sie sich mit Bier und Chips an.
    Also Frage 1: sie wäre vielleicht besser dran ohne Religion. Aber ohne Glaube wäre sie meiner Meinung nach grau, stumpf, farb-und geruchlos

    Frage 2: ich denke, das hab ich schon beantwortet. Die moderne Version – wenn auch schon wieder veraltet – sind Märchen. Auch das sind Geschichten, in denen Moral und Ethik, Gut und Böse, anschaulich bildhaft verdeutlicht werden. Und all diese wunderschönen Geschichten gäbe es nicht, wenn es den Glauben nicht gäbe.

    Ich glaube auch, aber an was und wie geht Euch gar nichts an. Wenn man nicht irgendwo dazu gehören will, ist Glaube, meiner Meinung nach, eine ganz private, intime Angelegenheit.

    Gruß Jutta

  250. Max sagt:

    Interessante Gedankengänge. Möchte den Punkt der Phantasie mehr beachtet wissen. Aus der Fähigkeit des Menschen Vergangenheit mitzuteilen, die sich bei jedem Erzählen verändert, wie wir wissen, entwickelte sich die herrliche Gabe der Phantasie und damit Glaube, Götter, Religionen, Kultur.
    Ich denke das berühmte „Ei“ ist hier die Phantasie auf Basis der Kommunikation.
    Puuh! Und das so früh am Tag!

  251. Jutta sagt:

    Das rechne ich Dir auch hoch an!
    Du hast ja Recht. Alle Geschichten sind doch nur heute noch am leben, weil sie weiter erzählt wurden.
    Die Liebenden, die sich gefunden haben, liebten sich immer mehr, die Liebenden, die nicht zusammen kamen hatten immer größere Schwierigkeiten zu überwinden, die Monster wurden immer größer, die Helden immer tapferer. Geschichten, die abends am Feuer erzählt wurden. Und irgendwann gab es als Belohnung sogar die Unsterblichkeit.
    Wenn ich mir vorstelle, dass das alles ohne Printmedien vonstatten ging und sich bis heute gehalten hat, kann ich nur sagen: alle Achtung! Hut ab!

  252. Max sagt:

    Wenn man die ältesten Geschichten der Menschheit vergleicht, sagen wir das Gilgamesch- Epos und die Genesis finden wir oft nicht nur ähnliche Metaphern, sondern dieselben.

  253. Jutta sagt:

    Also, aus den Beiträgen über die Hazdas gibt es die Menschheit seit ca. 10.000 Jahren. Die Religionen erst seit 2.000 Jahren. Da kann doch niemand ernsthaft annehmen, dass die Menschen in der Zwischenzeit an nichts geglaubt haben.
    Wann etwa war Gilgamesch? Max weiss das.
    Was habe ich gefunden? Zu den frühesten Monumenten religiösen Empfindens der Menschheit zählt die Tempelanlage in Göbekli Tepe in der heutigen Türkei. Entstanden um ca. 9.000 v.Chr.

  254. Max sagt:

    Mir fällt auf Anhieb nix älteres ein. Die Menschheit kam aus Afrika, aber die Kultur hat sich rund ums Mittelmeer entwickelt.
    Damit meine ich die Kultur, die Grundlage unserer ist. NaTürlicht haben sich auch woanders Kulturen entwickelt; allerdings habe ich jetzt keine Ahnung wann die Menschen alle Kontinente eroberten.

  255. Jutta sagt:

    HA! Das hatte ich schon heute morgen um 04.12 Uhr. Die erste bekannte Indianerkultur liegt um ca. 11.600 v.Chr, die Clovis-Kultur, benannt nach einer Fundstätte in New Mexico.
    Wann war eigentlich die Verschiebung der Kontinentalplatten?
    Aber Fakt ist, dass sich die Kulturen in unserem Dunstkreis ähnlich entwickelt haben, weil sie die gleichen Geschichten erzählten. Daraus sind ja dann auch ähnliche Religionen entstanden.

  256. Max sagt:

    Danke! Also bevor sich eine Kultur entwickeln konnte sind die Menschen ja schon lange gelatscht! Aber die Ähnlichkeit der Entwicklung stellt auch Forscher vor echte Rätsel.
    Wer würde nicht gerne wissen, was für Erkenntnisse unter dem Eis der Antarktis auf uns warten!

  257. carmen sagt:

    Hallo Ihr 2,
    oh Jutta wüßte ich, daß Du um 04:12 Uhr solche Gedanken hast, hätte ich diesen Blog nicht geöffnet. 🙂

    Unter dem ewigen Eis liegt wahrscheinlich ein Raumschiff und EvD hatte dann doch Recht.

  258. Max sagt:

    Es steht fest, dass die Antarktis belebt war, dass unter dem Eis Seen existieren, die nicht gefroren sind. Von daher wird es dort wohl noch Leben geben. Auch Höhlen- oder Tiefseeforscher sind immer wieder überrascht, wo Leben existieren kann.
    Antarktis…genau…OK: Man sollte sich wundern, aber diese Seen unter dem Eis wurden deshalb noch nicht angezapft, weil die Forscher sicher gehen wollen, dass da unten nichts kontaminiert wird.

  259. carmen sagt:

    Vielleicht liegt unter dem ewigen Eis die nächste Kultur und uns würde es förmlich umhauen.

  260. Max sagt:

    Erich von Däniken meinst Du?
    1)Das Marsgesicht ist widerlegt!
    2)Strom bei den alten Agyptern? Genau, und den haben sie in Tonamphoren transportiert, wie die Schildbürger das Licht in Säcken.
    Ich denke wir sollten uns lieber um unseren Planeten kümmern, statt Milliarden von € + $ für SETI und und bemannte Raumfahrt zu verschwenden

  261. Max sagt:

    Mir scheint es eher so , dass die Menschheit ihre Vergangenheit und Zukunft im Weltraum wissen möchte. Denn anders ist dieser GLAUBE nicht zu erklären. Unser Planet bleibt uns ein Geheimnis; und obwohl wir wissen dass es Leben gibt, dass sich von Gift ernährt, glauben die Menschen lieber solchen durchgeknallten wie EvD.
    Aber glauben ist ja auch einfacher als das Risiko einzugehen etwas zu wissen und seinen Irrtum eingestehen zu müssen. Das erinnert mich verdammt an was? JA! 1000 Points! Die Kirche und andere Religionen!

  262. Jutta sagt:

    Hallo Carmen!
    Also, ich konnte einen Zeitpunkt der Verschiebung der Kontinentalplatten nicht finden. Aber wenn man den Theorien Glauben schenkt, war doch alles erstmal eine einzige große Landmasse.
    Und aus Afrika hat sich die Menschheit in alle Richtungen verteilt.
    Vielleicht konnte man ja damals ohne größere Mühe gleich westlich nach Südamerika latschen oder südlich zur Antarktis. Andere gingen nach Osten oder Norden.
    Aber die Geschichten ähneln sich. Egal, wo auf der Welt, glauben die Menschen.
    Mit Sicherheit wird man unter dem ewigen Eis (wie lange noch?) Spuren und DNA der Menschheit finden. Wir stammen nunmal von hier! Wenn auch der Glaube uns erzählt, mal an einen „besseren“ Ort zu kommen, dann ist das Hoffnung und Wunsch.
    Wir sind nichts besseres als alles, was um uns lebt. Wir können nur denken und kommunizieren. Und wir können nie sicher sein, dass das ein Frosch nicht auch kann!

  263. Max sagt:

    Der Kongo floss in Pangäa von Ost nach West. Spaltung, Kontinentalverschiebung, Aufstau der Anden: jetzt heisst das Ding Amazonas und fliesst von West nach Ost!

  264. carmen sagt:

    Mir ging es doch nur um die Ausserirdischen, die uns angeblich besucht haben.

  265. Jutta sagt:

    Carmen, Du hast doch gefragt, ob die Welt nicht ohne Religion besser dran wäre. Was sagst Du selbst denn dazu?
    Das ist doch greifbarer als Ausserirdische.

  266. Max sagt:

    Mir kommt das mit dem ausserirdischen Samen das Lebens deshalb so fragwürdig rüber, weil sich also irgendwo anders Leben im Universum entwickelt haben müsste und dann auch noch unendliche Lichtjahre zurücklegen musste.Dass es nicht hier entstanden ist, das passt nicht mal zeittechnisch! Evolution braucht Zeit!

    Das finde ich komisch!

  267. carmen sagt:

    Hallo Jutta, wollte die ganze Zeit schon mehr dazu schreiben, aber es ging leider nicht.
    Irgendwie glaube ich, dass die Welt ohne Religion besser dran wäre, aber wie so oft glaube ich es nicht zu 100%.
    Das betrifft aber nur die 5 großen.
    Ich lese und höre aber häufig, daß diese Menschen sich nicht eingeengt fühlen, im Gegenteil. Sie wären unglücklich stände fest, das es keinen Gott gibt. Sie wären nicht besser dran.
    Sie haben jetzt ihren Halt und sehen die Probleme nicht so wie wir. Sie geben sie ab nach dem Motto Gott oder Jesus macht es schon. Ist zwar recht einfach gedacht, aber sie haben wesentlich weniger Streß als wir und sind weniger krank als wir (doch, das habe ich gelesen).

    Ich bin aber auch der Meinung das wir nicht die einzigen im Universum sind. Warum sollten wir es auch sein.
    Vielleicht hat uns wirklich eine fremde Kultur besucht und uns ihre nahegebracht (glaube ich auch nicht zu 100%).

    Also bleibe ich auf Erden und wundere mich eigentlich immer wieder, wieso es auf jeden Kontinent Menschen gibt, die teilweise die gleichen Götter hatten.
    Irgendwann in Südamerika (kann auch Mittelamerika gewesen sein) gab es Menschen die sich den Davidstern auf die Stirn malten. Und sie tun es noch heute. DAS wundert mich.
    Wie kommt der Davidstern dorthin?
    Und jeder Kontinent erzählt die gleichen Geschichten, von einer Allmacht.

  268. Max sagt:

    Welches ist der Davidstern? Der aus zwei Dreiecken? Dann gibt es das Pentagramm, alles logische Entwicklungen, aber bei weitem nicht so bedeutsam. Wenn ein Indio, egal wo auf der Erde mit einem Stock zwei Dreiecke in Sternform drapiert und einen Stern sieht… Was ist daran übernatürlich. Sterne sehen aus wie Sterne. Manche Menschen suchen Zusammenhänge, statt erstmal die ursachen zu erforschen.
    Monotheismus, Allmacht, ist interkontinental vertreten. Als Argument ist das aber schwach! Gegenargument: „Aberglaube“ ist weltweit vertreten!

  269. Jutta sagt:

    Ich bin fest davon überzeugt, dass es mehr „zwischen Himmel und Erde“ gibt – wie man so schön sagt -, als wir heute vermuten, begreifen, verstehen und wissen. Aber Ausserirdische sind da nicht dabei.
    Wie alle wissen, habe ich ja gegen Physik eine Krawattenphobie. Aber selbst ich weiss, dass bei der Durchforschung des Universums bisher keine Plantenkonstellation wie unsere gefunden wurde. Entweder mit -400° zu kalt oder mit + 1600° zu heiß für biologisches Leben.

  270. Max sagt:

    Das wiederum ist eine gewagte These, da das Leben, falls auf der Erde entstanden unter lebenswidrigsten Umständen entstand. Also Sauerstoff war da mehr wert als Gold und Platin, gab´s kaum. Giftige Gase, ätzende Flüssigkeiten und hohe Temperaturen waren angesagt! Von daher ist Leben schon woanders möglich, aber das Freaks 4,5 Milliarden Jahre nach dem Urknall mal mit Raumschiffen ganz easy den Planeten Erde schwängern, das erscheint mir doch äusserst fragwürdig.

  271. Jutta sagt:

    Der berühmte Stern von Betlehem hat sich mittlerweile als eine wirklich nur sehr seltene Konstellation (so alle 10.000 Jahre oder so) von Jupiter, Saturn und Mars herausgestellt. Die im Frühjahr und im Herbst dann von der Erde aus gesehen, so übereinander stehen, dass sie wie ein helles Licht wirken.
    Ausgerechnet wurde diese Erscheinung auf 7 Jahre v. Chr.
    Wir wissen doch langsam immer mehr. Frag mich doch in 200 Jahren einer wieder was.

  272. carmen sagt:

    Ja, aber was wissen wir den wirklich? Der Urnkall ist doch nicht das Non Plus Ultra. Ich bin ja schon froh, dass wir nicht mehr wie im Mittelalter leben und glauben.

  273. Jutta sagt:

    Gab es nicht den ersten Sauerstoff auf der Erde nur im Wasser? Wo hätte er denn sonst herkommen sollen, ohne Vegetation und Photosynthese?

  274. Max sagt:

    Da kommen wir zum Glauben zurück. Es muss keiner an den Urknall glauben,vielleicht ergibt sich noch eine andere Erklärung oder auch nicht. Aber bei Kreativismus wird mir schlecht!
    War das Mittelalter wirklich so scheiße?
    Was hat denn die Menschheit von Frieden und Gesundheit? Überbevölkerung! Solange bis wir uns endlich selbst dezimieren!

  275. carmen sagt:

    Mit dem Urknall und dem Mittelalter habe ich mich evtl falsch ausgedrückt. Ich wollte damit eigentlich nur äussern, dass wir heute schon weiter sind als im Mittelalter, und somit auch andere Theorien akzeptieren oder aber in Frage stellen.

  276. Max sagt:

    Also sagst Du, dass wir zwar etwas klüger, aber genauso dumm sind wie im Mittelalter! Wo sind wir weiter? Moralisch? Ethisch?
    Ich meine, es ist doch egal, ob die Ignoranten der Wissenschaft sich Klerus oder Kreativisten schimpfen.

  277. Jutta sagt:

    Im Mittelalter hat der Mensch auch noch nicht so massiv in die Natur eingegriffen. Die Natur hatte doch bis vor 200 Jahren alles bestens im Griff.
    Hitzeperioden, Eiszeiten, Dürren, Überschwemmungen, Krankheiten wie Cholera und Pest. Sie hat das Leben auf der Erde kontrolliert. Wir pfuschen doch nur ins Handwerk.
    Und sie hat den längeren Atem.

  278. Max sagt:

    Und wo ist der einzelne Mensch klug? Würde Strom nicht aus der Steckdose, Wasser aus dem Hahn und Futter nicht aus dem Supermarkt kommen,hätten die meisten Mitteleuropäer doch verschissen!
    Ich mag diese Arroganz „zivilisierter“ Menschen nicht, denn das beweist, dass sie nicht in der Lage sind die Welt so zu sehen wie sie ist. Ein Großteil der bewohnten Landfläche steckt noch in irgendeiner Vorzeit. Aber wer will das schon sehen? Nur weil in den Ballungszentren die Lichter leuchten…in 100 Jahren wird die Beleuchtung der Städte als Energieverschwendung verurteilt werden. Aber wir finden es geil, scheiss auf unser Klima, hauptsache nachts ist es hell!

  279. Jutta sagt:

    Das mag ich so am Glauben der Indianer. Der Respekt vor der Natur. Dieses bewusste Miteinander. Keine Ausbeutung sondern ein dankbares Annehmen.
    Da sind wir heute noch Lichtjahre von entfernt.

    • Max sagt:

      Die Weissen waren davon schon immer weit entfernt! Wer hat denn die Schätze der Menschheit zerstört? Die Bibliothek von Alexandria? Soll ich noch weiter machen? Diese Arroganz der westlichen Welt hat Schätze zerstört… wir wüssten weitaus mehr über unsere Vergangenheit. Die Mächtigen und vorne weg die heilige römisch katholische Kirche verhält sich leider wie ein Krebsgeschwür oder eine Kankra: Was sie sich nicht aneignen und in ihren Verliesen unzugänglich machen kann, wird zerstört! Sorry, ich gehe mal eine halbe Stunde kotzen!

  280. carmen sagt:

    Wir „unterhalten“ uns hier übers Internet und nicht über Rauchzeichen. Das dürfen wir nicht vergessen. Auch das gehört zur „Zivilisation“.

  281. Max sagt:

    Und ich liebe und nutze es! Aber ich setze mich nicht hin und sage ganz früher war alles scheiße,; zwar war es früher besser als ich jung war, aber damals.. das ist doch Unsinn! Sorry, ein anderes Wort fällt mir nicht ein.
    Die Menschen haben schon immer von alten Zeiten, besseren Zeiten, leichteren Zeiten für ihre Kinder geträumt.
    Da sind wir wieder bei der Phantasie und dem Glauben!

  282. carmen sagt:

    Max hat aber nicht Unrecht. Wir haben alles zerstört was es zu zerstören gibt. Wir taten und handeln leider immer noch so als hätten wir eine 2. Erde im Keller. Unsere eigene Arroganz hat uns blind gemacht. Und jetzt kommt es wieder: im Namen Gottes.

    Schlimm ist doch das wir immer noch nicht daraus gelernt haben. Wir beuten weiter aus, egal ob Mutter Natur oder den Menschen.
    Manchmal frage ich mich was im Kopf meines Wellensittich los sein mag (ja ja lacht nur), ich sollte mich lieber fragen was in unseren Köpfen los ist.

  283. Jutta sagt:

    Die Zivilisation verdanken wir doch der Wissenschaft und nicht irgendwelchen Religionen. Da ist doch heute noch das Streben, die Menschen dumm zu halten, in ihrem freien Willen zu beschneiden und in die gewünschte Form zu pressen.
    Geht also wiedermal nur um Macht. Wie Max schon mal sagte: Glauben tun nur die Gläubigen.
    Manchmal wundert es mich, dass Kaiserschnitt bei Geburten erlaubt ist. Wenn man sich so vehement gegen alle neuen Erkenntnisse der Wissenschaft zur Wehr setzt.

  284. Max sagt:

    @ Carmen: ich glaube (!) wir würden uns schämen könnten wir Tiere verstehen!
    @ Jutta: da hast Du aber etwas voll verdreht. Du kannst Religion und Wissenschaft nicht trennen, weil die Religionen wegen ihres Reichtums Förderer und Bestimmer der Forschung waren.
    Money Makes The World Go Round!
    Made in Moneyland!

  285. carmen sagt:

    Es geht doch immer nur ums Geld (Geld = Macht)
    und das regiert die Welt.

    Somit möchte ich eigentlich nur noch sagen, daß ich nicht behaupten kann ohne Glauben wäre die Welt besser dran.
    Und lt Darwin und Richard Dawkins haben wir auch so unsere Ehtik entwickelt.
    Richard Dawkins sagt, dass es ethisches Verhalten gegeben hat, bevor es Religionen und die Bibel gab.
    Nach der Theorie von Darwin gab es gute Gründe für eine Annahme von Rücksichtsnahme.
    Als unsere Vorfahren Schimpansen oder Pavian ähnlich in Gruppen lebten und umherzogen, wechselte selten einer in eine andere Gruppe.
    Es waren mit Bestimmtheit genetische Verwandte. Dieser Altruismus bot in der damaligen Situation die größte Möglichkeit seine Gene weiterzuvererben

    Jutta, Deine 4:00 Uhr Gedanken machen mich noch wuschig 🙂 🙂

  286. Max sagt:

    Jupp! Wäre es anders wäre Kannibalismus weit verbreitet. Ist er aber nicht. !nd die Gründe für den Verzicht auf Kannibalismus haben wenig mit dem Bock auf Menschenfleisch zu tun. Das sind religiöse Bräuche. Die Feinde wurden mit dem Verzehr geehrt. Wir sehen also, wir müssen vorsichtig urteilen.

  287. Jutta sagt:

    Carmen, immer gern zu Diensten!
    Und es freut mich ja auch, wenn andere darauf eingehen. Und diesmal war das Tippen ja auch leichter 😀

  288. carmen sagt:

    Wie, das Tippen war auch leichter? Das sehen Max und ich bestimmt nicht so 🙂

  289. Jutta sagt:

    Na, auf jeden Fall leichter als bei Identifizieren, Identifikation und Identität 😀 (ich wollte diese Wörter eigentlich nie wieder tippen) 😉

  290. Max sagt:

    appropinquare: lat.sich nähern
    Die einzige Vokabel, die ich nie vergessen werde. Tippt die mal, oder Chumbawamba, Tubthumbing!

  291. behindi-cindy sagt:

    hallo max bez.matthias….
    hier ist die behinderten spielgruppe!!
    im vorhof zur hölle vom alex,fühlen wir uns ohne DICH beschissen einsam.

    DU und EVA gehören auch zu uns,ihr dürft gerne mal bei uns aussätzigen vorbeischauen,denn ihr gehört definitiv auch mit zu den behinderten!!!!

    GRENZT EUCH JA NICHT AUS und IMMER DARAN DENKEN;HÖHRIG und DEVOT bleiben!!!!

    und könig moritz und königin cindy zur verfügung stehen….

    unsere sklaven haben wir schon lange unter kontrolle( markus,frank,mike und dirk) du wirst dich also wohl fühlen!!!

    wenn du also vor hast uns einen besuch zu erstatten,dann klopfe doch vorher ganz devot an,so wie es sich gehört als untertan!!!!

    also schau rein,bis dahin viel spass wünschen cindy und moritz

    • Mogly (Christian) sagt:

      so muß das sein, endlich mal ein geregelten und jetzt endlich auch ein geordneten Chat !!! Markus ordnet sich schon unter… Max ist sehr Herzlich eingeladen auf der Königen Seite mitzumüschnen.

  292. Max sagt:

    Auch ich kann mit Komplimenten schwer umgehen. Danke auf jeden Fall. Aber vor einer Woche hattet ihr die noch nicht im Griff. Dass ich mehrere Wochen nicht anrief ist mir nicht aufgefallen. Es war so schlimm wie immer und ich habe nach 20 min. aufgegeben. Aber mal sehen.

  293. Jutta sagt:

    Neues Thema:

    R e a l i t ä t und/oder W i r k l i c h k e i t

    Was hab ich als Erklärung gefunden:
    Als Realität (lat. Realitas, von res „Ding“) oder Wirklichkeit wird im allgemeinen Sprachgebrauch die Gesamtheit des Realen bezeichnet. Real sei dabei das, was außerhalb des Denkens existiere, das heißt unabhängig vom nur Gedacht-Sein: Inhalte von Vorstellungen, Gefühlen, Wünschen, Wahrnehmungen und ähnlichem gelten im Alltagsverständnis zunächst einmal nicht als der Realität zugehörig.
    Aha!
    Für die Naturwissenschaften ist Realität nur das, was auch messbar ist!
    Aha!

    Ich fang mal klein an:
    Draußen liegt Schnee. Der erste Schnee dieses Jahres.
    Das wünsche ich mir nicht nur. Er liegt da. Ich sehe ihn und nehme ihn wahr. Und irgendwie wird diese Puderzuckerhöhe auch messbar sein. Der Schnee ist also Realität. MEINE Realität und Wirklichkeit. Denn ich habe keine Ahnung, ob 1km weiter auch Schnee liegt.

    Der Begriff „Realität“ ist also sehr schwammig. Denn, wenn ich den Gedanken weiter spinne, gibt es ja nicht nur eine Realität. Es gibt meine Realität, im Hier und Jetzt, und es gibt Eure. Und für jeden von uns ist seine Realität Wirklichkeit. Und diese Wirklichkeit hängt von meinen Wahrnehmungen ab. Wahrnehmung wiederum ist Sinneswahrnehmung, eine bewusste oder unbewusste Sammlung von Informationen über meine Sinne. Da ist nichts messbar.

    Wenn ich aber Realität allein auf meine Wahrnehmungen begrenze, sind dann Dinge, die ich nicht wahrnehme auch nicht Realität? Ich höre die Physiker schon laut aufschreien, keine Angst, war nur eine Frage!
    Wir sind von so viel Strahlung umgeben, egal, ob es sich um „Elektrosmog“ handelt, als elektromagnetische Strahlung oder alles an Strahlung, die aus dem Weltall so auf uns niederprasselt. Wir nehmen es nicht wahr. Die Tiere schon. Oder wie finden Zugvögel jedes Jahr ihre Flugrouten wieder und ihr altes Revier? Und man kann diese Strahlungen messen. Das ist doch dann nach der Definition oben Realität!?

    Realität scheint also, je nach dem Standpunkt des Betrachters, für jeden etwas anderes zu bedeuten. Im Gegensatz dazu steht das Wort „Fakt“, indem von vorherein nur das Erwiesene und Bewiesene zählt und irgendwelche Möglichkeiten ausgeschlossen sind.

    Mir gefällt „Wirklichkeit“! Weil dieser Ausdruck im Gegensatz zur Realität auch das Denken und Fühlen zum Inhalt hat. Wirklichkeit kommt von Wirkung. Jemand oder Etwas bewirkt bei uns etwas. „Wirklichkeit ist, was wirkt!“ Da ist von Anfang an klar, dass es sich um die Sichtweise eines Einzelnen handelt, sein Bewusstsein, seine Wahrnehmungen, sein emotionales Befinden, seine Phantasien und Ängste. Wirklichkeit ist ganzheitlich.

    Ich weiß! Wieder mal schwere Kost und viele Buchstaben 😉

    Gruß von „Ich bin`s“

  294. Max sagt:

    Sehr viele Buchstaben…aber gut. Ich bin schon lange zu dem Schluss gekommen, dass jeder Mensch irgendwann verrückt. Nicht „verrückt wird“ im pathologischen Sinn, sondern unsere Erfahrungen und Sinneseinschränkungen lassen uns die Realität verzerrt, also als Wirklichkeit, lt. Deiner Definition, aufnehmen. Beinahe hätte ich wahrnehmen getippt, aber genau das tun wir nicht,da unser Denken durch viele Filter beschützt wird.
    Aber die Frage , ob etwas Real ist, was ausserhalb meiner Auffassungsgabe liegt…hmm….muss ich als Naturwissenschaftsfreak bejahen.Die Vogel Strauss Methode ist so sinnvoll wie eine Mütze aus Alufolie bei einem Atomschlag!

  295. Jutta sagt:

    Was ich mich während des Schreibens gefragt habe, ist, was ist mit Menschen, denen ein Realitätverlust bescheinigt wird? Diese Leute leben doch auch in ihrer eigenen Wirklichkeit.
    Wie viele Menschen wurden schon für verrückt erklärt und eingesperrt, weil ihre Wirklichkeit nicht der normalen, angesagten Realität entsprach?

  296. Max sagt:

    Diese Zeiten sind hoffentlich Vergangenheit. Heute muss man schon eine Bedrohung für die Gesellschaft oder sich selbst darstellen. Und dabei gelten strenge Massstäbe, zumindest, bis Du alt und krank wirst. Da kann ein harter Anwalt Dich locker für unmündig erklären lassen. Und das ist echt fatal!

  297. Jutta sagt:

    Dann sind wir also beide der Meinung, dass es DIE Realtität gar nicht gibt?

  298. Jutta sagt:

    Und welche Rolle spielt bei dieser Einordnung/Einschätzung eigentlich unser Gehirn?

  299. Max sagt:

    Doch, die gibt es. Aber wir sollten unseren Filtern dankbar sein. Fehlen bestimmte Filter im Gehirn ist Mensch ein Autist, verfügt zwar über unglaubliche, spezielle Fähigkeiten, aber das Gehirn nimmt die Welt nur noch in langen Takten wahr (bis zu sieben Sekunden sind beweisbar), weil diese Informationen einfach zu viel sind!

  300. steppenwolf sagt:

    3 Kommentare von Max und das Thema ist abgefertigt.

  301. Jutta sagt:

    Naja, ich würde sagen, das Thema gibt noch viel her. Und Dein Kommentar ist da ja nicht wirklich ein Beitrag zu dem Thema! Probleme mit der Realität oder der Wirklichkeit?

  302. Max sagt:

    Steppenwolf: Du machst Dich lächerlich. Nur weil Menschen denken ist das Thema nicht erledigt. Und ich habe auch noch einen Nebenjob. Nur leider habe ich von Dir noch keinen qualifizierten Beitrag gelesen. Du wirst auch ungedacht abtreten!

  303. Max sagt:

    Ich finde wir ignorieren solche Ärsche in Zukunft!
    Realitaet? To be or not to be? Was ist mit meinen Träumen? Manchmal sind sie erschreckend real, aber zum Sein im Hier haben sie nur peripher Kontakt, wird behauptet.
    Menschen glauben an Gott, an ein Leben vor und nach dem Tod, aber unsere Traumwirklichkeit ist uns so scheiss egal, wie unser Interesse an der Tiefsee. Das verwirrt mich. Ich bin kein Freudianer, aber unsere Fähigkeit schwere Fragen zu verdrängen und zu glauben und Milliarden von Tacken in unsinnige Projekte zu stecken, das wundert mich.
    Stellt Euch vor in einigen Jahren entdecken die Menschen, dass das Leben hier entstanden ist, auf unserem Planeten. Oh Gott; genau, selbst der hat dann keine Daseinsberechtigung!

  304. Max sagt:

    Eine weitere Frage: was wäre schlimm, wenn es keinen Gott gäbe? Wenn dieses Wissen unsere Moral und Ethik ändern wird, wünsche ich mir, dass ER/SIE auf ewig ein Geheimnis bleibt.

  305. Jutta sagt:

    Meiner Meinung nach haben Träume mit der Realität genauso wenig zu tun wie mit der Wirklichkeit. Einen Traum erlebt man im Schlaf. Man erlebt oder phantasiert etwas.
    Und ich denke das findet auch außerhalb des Bewusstseins statt, da sich die meisten Menschen an ihre Träume morgens nicht erinnern können.
    Die Realität ist doch das, was man im wachen Zustand erlebt. Ein Traum ist nicht real. Eine Wunschvorstellung vielleicht, eine Mischung aus Erlebtem, das verarbeitet werden will zusammen mit einer gewissen Sehnsucht oder auch Angst.
    Und Glaube hat mit Realität nun wirklich nichts zu tun. Dann wäre es ja Wissen. Gott ist nunmal nicht real nachweis- oder messbar.
    Und da bin ich wieder bei meinem Favorit: gelebte oder gefühlte Wirklichkeit. Da hat auch Gott eine Daseinsberechtigung.

  306. Max sagt:

    Und da liegt mein Problem: wenn der Mensch dem Traum kein Dasein zuspricht, warum dann so abgefahrenen Typen wie Göttern?
    Mehrere Dimensionen werden akzeptiert ohne das zu kapieren, aber was ist wenn unsere Traumwelt nur eine andere Dimension ist? Dann gelte ich als verrückt geworden! Das verstehe ich nicht!
    Diese Beschränktheit des Denkens widert mich an!

  307. Max sagt:

    Angenommen wir haben Sinne, die verkümmert sind, weil…warum auch immer! Sie sind nicht weg. Sie verwirren uns, denn diese Informationen entsprechen nicht unserer Gewohnheit. Was ist, wenn alles einfacher ist, als der Mensch es sich wünscht?

  308. Max sagt:

    Hey Éva,
    die Grüsse sind angekommen, zumindest bei mir!

  309. Max sagt:

    Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, dass das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes.

    Salvador Dali

  310. Jutta sagt:

    Moin Max!
    Ich kann Deinen Denkansätzen zu diesem Thema immer noch nicht folgen, aber ich arbeite daran!
    Heute nacht habe ich durch Zufall in eine Diskussion gezappt zu dem Thema:
    Wie wirklich ist unsere Wirklichkeit?
    Untertitel: Ich sehe was, was Du nicht siehst…
    Da saßen vier Leute mit wirklich geballtem Wissen, allesamt Prof. Dr., der Kunst, der Soziologie, der Humanwissenschaft und der politischen Ökonomie.
    Ich hab mich gefreut, als ich realisiert habe, dass ich mit meinem Artikel hier, den ich so allein am Küchentisch mir überlegt habe, auf der richtigen Spur bin. Aber dieses geballte Wissen ging noch viel weiter:
    Sie halten Realität für eine Fiktion, etwas, das im Außen ist und mit unserer Wirklichkeit nichts zu tun hat. In diesem Zusammenhang wurde der Begriff „internalisiert“ mehrfach erwähnt. Der Ökonom hat das am Beispiel Realität – real – Realeinkommen sehr gut erklärt.
    Einig waren sich alle, dass unsere Wirklichkeit von unseren Wahrnehmungen abhängig ist. Und dass wir mit unseren Wahrnehmungen achtsam umgehen sollten, weil unser Gehirn uns immer wieder täuscht in seinem Bemühen gewohntes, bekanntes zu projezieren. Die Malerei sei die ehrlichste Art der Wahrnehmung, ohne Suche oder Deutung nach einem Sinn.
    Der Humanwissenschaftler gab noch zu bedenken, dass unsere Wirklichkeit immer zukunftsorientiert ist. Das Grundprinzip des Lebens sei: anitizipieren! Wir würden tausende von implizierten und explizierten Entscheidungen treffen. Das hat was mit der Annahme oder Voraussetzung von Wahrscheinlichkeiten zu tun.

    War schwere Kost für 01.30. Aber ich bleib dran!

  311. Max sagt:

    Mein Denkansatz stimmt mit den Aussagen dieser Profs überein. Aber wie Du gesehen hast ist es ein sehr weites Feld, dass schon seit Jahrhunderten verschiedene wissenschaftliche Disziplinen beschäftigt.
    Einfach zusammen gefasst verstehe ich es eh so: es gibt meine Realität und es gibt Deine und seine und ihre und etc.
    Neulich gab es eine Sendung über die Reparaturfähigkeit unseres Gehirns. Hier wurde ganz klar dargestellt, dass jede unserer Aktivitaeten Auswirkungen auf unser Gehirn hat und es neue Wege bildet. Es ist nicht irgendwann ausgewachsen, sondern einem stetigen physischem Wandel unterworfen.

  312. Jutta sagt:

    Mit „Ich kann Deinem Denkansatz nicht folgen“ meinte ich Deine Forderung – 4-5 Kommentare weiter vorn – den Traum als eine mögliche Dimension der Wirklichkeit zu sehen.
    Das kann ich bisher nicht nachvollziehen und bei der Diskussion der Profs ist das Wort „Traum“ auch nicht ein einziges Mal gefallen.
    Aber vielleicht habe ich da ja auch was falsch verstanden an Deinem Kommentar!
    Ansonsten stimme ich Dir zu.
    Ich muss diese Flut von Informationen erst mal verarbeiten; besonders die Antizipation hat mich neugierig gemacht.

    Übrigens habe ich auch gelernt, dass meine „Ähs“ ein paralinguistisches Phänomen sind. Ein von außen erkennbares Zeichen meines Denkprozesses! HA!

  313. Max sagt:

    Die Stringtheorie besagt wir leben in einem mindestens elf dimensionalem Universum. Diese drei, die wir wahrnehmen sind nur eine Blase auf einer Membran. Fehlt da nicht eine? Genau, die Zeit! Aber mit der ist das ja auch so eine Sache. Können wir Zeit wirklich wahrnehmen? So ohne Uhr? Ohne Bezugspunkte wie Sonne verliert sich das Zeitempfinden der meisten Individuen schleunigst.Wie dem auch sei. Elf Dimensionen, vier davon können wir halbwegs erfassen. Was ist mit den restlichen sieben?
    Der Traumwelt eine Realität zuzugestehen ist nun auch keine Erfindung von mir.
    Nur, wenn ich Göttern eine Daseinsberechtigung zugestehe, warum dann nicht einer Dimension, in die ich jede Nacht eintauche. Ich kann aus meiner Traumwelt nichts Greifbares mitbringen, aber es gibt auch keinen Gottesbeweis.

  314. Max sagt:

    Ein paralinguistisches Phänomen weise auch ich auf: ich rede zuviel, wenn ich denke!

  315. Jutta sagt:

    Stringtheorie – das ist wieder so ein Krawatten-Thema für mich. Aber nichtsdestotrotz ist es eine rein hypothetische Theorie.
    Ich denke, die Menschen haben Götter erfunden, um eine Erklärung zu haben für gravierende Eingriffe in ihre Lebenssituation. Eine Erklärung für Dürre, Überschwemmung, Hunger, Tod, Krankheit, Krieg, Ausbleiben von Regen oder Wegbleiben von jagbarem Wild.
    Da sie das warum und weshalb damals nicht begreifen konnten, haben sie nach etwas gesucht, das dafür die Verantwortung trägt. Und irgendwann gehörten diese Götter/Gott zur Wirklichkeit.
    Ich denke, bei heutigem Wissensstand würde – in unserer zivilisierten Welt – niemand mehr Götter erfinden.
    Ich muss mich korrigieren: ein Götze unserer Zeit ist der Gott Mammon! Und war der nicht der Sohn des Teufels?

  316. Max sagt:

    Niemand muss dieses Krawattenthema verstehen. Ich habe nur erklärt, dass ich, wenn ich Göttern Lebensraum zugestehe, dann auch meinen Träumen.

  317. Jutta sagt:

    Das kannst Du ja auch gerne tun. Es ist doch jedem freigestellt, was er zu seiner Wirklichkeit erklärt!

  318. Max sagt:

    Ich habe mit meiner Realität und der meiner Freunde schon genug zu tun. Warum soll manx sich da noch in unbekannte Dimensionen bewegen?

  319. carmen sagt:

    Ich wünsche Euch ein besinnliches Fest und alles Gute
    gruß
    Carmen

  320. Jutta sagt:

    Neues Thema:

    F R E U D E

    Da haben wir ja alle die Weihnachtstage genossen oder auch gut hinter uns gebracht. Und wir haben uns furchtbar gefreut. Über die Weihnachtslieder, die Geschenke, die Familie (das Alleinsein), den Kartoffelsalat mit Würstchen, den Braten, die vier freien Tage und den Tag heute, als Puffer, eh es morgen wieder los geht!

    Was in mir wiederum die Frage aufwirft: Was bedeutet eigentlich Freude? Und haben wir uns die letzten Tage und Wochen wirklich gefreut?

    Laut Definition ist Freude das Stammwort zu froh. Und wir haben doch jedem „Frohe Weihnachten“ gewünscht! Freude sei eine Beglückung, eine heitere oder helle Stimmung, ein Frohgefühl. In der Freude fühlt man sich wohl, es sind in dem Augenblick alle seelischen Bedürfnisse erfüllt. Freude sei eine spontane, innere, emotionale Reaktion, zeige sich auf einer Skala zwischen einem Lächeln und einem Freudenschrei (beim Lottogewinn).

    Aha! Freude ist also ein momentanes Gefühl. Ein Gefühl, das anscheinend ohne unser Bewusstsein abläuft, einfach spontan da ist. Ausgelöst durch eine Situation, eine Person oder eine Erinnerung. Dass Freude ohne Bewusstsein funktioniert, glaube ich nicht. Ich sehe da eher einen sehr komplexen, wahnsinnig schnell ablaufenden Prozess von Erinnerungen, Bewertungen, Gefühlen, Verstehen, Trotz und Selbstschutz. Aber dazu später mehr.

    Ich gehe meine Themen ja oft gerne über das Gegenteil an – wie bei Gut und Böse. Aber was ist das Gegenteil von Freude? Die Traurigkeit? Nee, das haut nicht hin. Während die Freude eine Art Momentaufnahme unseres Lebens ist, ist die Traurigkeit eine bleierne Schwere, die uns gefangen hält, genau wie der Ärger, dass wir am Ende gar nicht mehr wissen, was uns genau so traurig gemacht hat oder worüber wir uns überhaupt geärgert haben. Die Traurigkeit ist die Auseinandersetzung mit einem Verlust, den wir erlitten haben und dadurch verbunden mit Schmerz und Leiden.

    Wichtig scheint mir zu sein, dass man Freude nicht mit Glück oder Vergnügen verwechselt oder gleich stellt. Da besteht ein Unterschied. Glück und Vergnügen wird uns von außen suggeriert, hält vielleicht etwas länger als die Freude, aber die Freude kommt von innen, das fühlen wir wirklich und echt!

    Kurz und gut: Wir Menschen sind schon komische – ja, auch kosmische – Wesen. Wir können bis zur Halskrause in der Scheiße stecken, wir können uns immer noch über irgendetwas freuen und herzhaft lachen oder zumindest schmunzeln.

    Die Freude hält uns am Leben.
    Wir haben der Welt, die uns in vielen Dingen so traurig macht, nur unsere Freude entgegen zu setzen. Momente der Flucht, des Seins und Fühlens!

    Ist die Freude naturgegeben?
    Ich weiß es nicht. Selbst in Situationen, in denen wir barfuß durch die Hölle gehen, ist immer noch Freude da. Es gibt immer irgendwas, das man fühlt oder wo der Blick drauf fällt (die Kohlmeise am Meisenknödel), was einem die Realität in einem neuen Blickwinkel zeigt.
    Die Freude ist die Loslösung von äußeren Bedingungen. Das ist eine Wesensart von uns, die ist einfach nicht kaputt zu kriegen.

    Die Freude ist ein Teil unserer Realität, findet funktgenau im Hier und Jetzt statt. Freude hat weder mit Optimismus noch mit Pessimismus was an der Backe. Sie ist einfach da. Frei von Erwartungen oder Hoffnungen.

    Die Freude ist ein Instrument der Erkenntnis, nicht der rationalen Vernunft, sondern der Erkenntnis der Seele.

    Und in diesem Sinne

    F R E U T E U C H !

  321. carmen sagt:

    Max könnte uns eine Freude machen, indem er alte Artikel von Jutta plus deren Kommentare woanders hinschiebt (Spielwiese? Auch wenn der Name so dann nicht mehr ganz passt), damit die Rechner nicht mehr 5 min benötigen um einen Artikel + Kommentar zu lesen der auf dem Ring steht.
    Ist zwar mit Arbeit verbunden aber FREUDE für uns.
    ok ok, ich höre schon auf

    Ist es richtige Freude oder aber vorgetäuschte Freude. Und wenn es eine vorgetäuschte ist, haben wir schon das Gegenteil zur Freude, nämlich den Trübsinn.
    D.h. ich bin trübsinnig und trotzdem kann ich die Freude vortäuschen. Zwar mit einem veklärten Gesichtsausdruck, aber bei anderen geht es auch ohne. Die sind wahre Schauspieler des Lebens. Und somit behaupte ich, dass verdammt viele Menschen die Freude nur vorspielen, um ihre Ruhe zu haben.

    Verwechseln wir manchmal Freude mit dem berühmten „inneren Reichsparteitag“ nur weil wir Recht behielten?
    Wer kann sich denn noch an die kleinen Dinge des Leben erfreuen? Liegt es daran das wir zuviel verlangen und alles als gegeben hinnehmen?

  322. Max sagt:

    Ich bin gerne bereit mehr Seiten zu eröffnen oder die Spielwiese umzutaufen. Aber verschieben werde ich nix. Ich kann nix für Deinen Server, ich habe keine Probleme. Ich soll 344 Beiträge verschieben, weil DU ein Problem hast? Unglaublich! Das Problem hast Du schon seit zwei Monaten, mindestens!
    Und auf das Thema Vortäuschen gehe ich mal nicht ein, es könnten Jugendliche mitlesen.
    Wenn Dich das so stört, bitte doch einfach Jutta auf der leeren Spielwiese zu schreiben, aber komm mir nicht mit Kinderkram!

  323. Max sagt:

    Hier spinnen scheinbar nicht nur die Römer!
    Noch so ein Vorschlag und ich taufe den Ring neu: Kasperletheater!

  324. Max sagt:

    Letztendlich gleichen wir uns alle. Egal welchen Kopf wir benutzen, die gehirn- chemischen Vorgänge um sich „froh“ zu fühlen sind dieselben. Es wird erst wirklich interessant, wenn man erforscht, was uns Freude empfinden lässt. Ich befürchte Jutta ahnt es schon, ich lande wieder bei der uns eigenen Subjektivität:
    “ Was dem einem Freud´, ist des anderen Leid!“, oder wie lautet das Zitat?

  325. Jutta sagt:

    Ich denke – im Fall der Freude – meinst Du die Intersubjektivität, oder?
    Schadenfreude gehört da auch irgendwie dazu. Ist zwar genau so ehrlich, aber eher die schlechte Seite von uns.

  326. Max sagt:

    Ich finde Schadenfreude klasse. Sie bildet oft die Basis einer Satire oder einer Geschichte.

  327. Birgit sagt:

    Hallo lieber Max,
    und Hallo liebe Freunde von Jutta.
    Am Samstag 10. April um 19 Uhr haben wir Jutta beerdigt. Wir haben eine Rose in Deinem Namen Max und auch im Namen aller Ihrer Freunde im Norden, dem Radioteam usw. nieder gelegt.
    Wir möchten Euch noch ein Foto zukommen lassen, aber uns fehlt eine EMail- Anschrift. Lasst es Euch gut gehen und passt bitte auf Euch auf. Ganz liebe Grüße aus dem Saarland

    Birgit und Bernd Theobald

  328. Max sagt:

    Erstmal Danke an Euch beide, ich habe nämlich gerade einen ‚Max vermisst Jutta‘ Zustand. Meine E- Mail ist MaxMatthiasMail@web.de .Ich freue mich, weil ich oft an Euch Theobalds denke, aber mit Absicht nicht anrief, weil..ach egal…drauf geschissen…ihr wisst was ich meine, mit Jutta zu leben war manchmal echt anstrengend, aber ohne Jutta…vedammt langweilig

  329. carmen sagt:

    Hallo Birgit und Bernd,

    vielen Dank auch für die Rose und vor allem für das Foto, welches Max mir weitergeleitet hat.

    Alles Gute
    Carmen

  330. Max sagt:

    …und für alle Leser: das Photo von Jutta bekommen nur Menschen von mir, die sie kannten. Sie ging vorsichtig mit sich um und ich habe nicht das Recht ihren Charakter zu ignorieren.

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